MEESE – RICHTER – TAL R | Bavid Dowie

Das Kunsthaus Stade zeigte bereits 2006 Werke von Meese und Richter in einer Gemeinschaftsausstellung. Mit Tal R erweitern die beiden Künstler ihre frühere Kooperation und kehren mit einer Ausstellung bis 23.09.2018 nach Stade zurück. Unter dem Titel Bavid Dowie präsentiert das Kunsthaus auf drei Etagen farbintensive Gemälde und Skulpturen, die in einer einmaligen Zusammenarbeit im Vorfeld der Ausstellung entstanden sind.

ASTRID KLEIN – Transcendental Homeless Centralnervous

Harburg | Sammlung Falckenberg, Phoenix-Hallen | SA 09 / SO 10 JUN 18 | Sonderöffnung von 12-17 Uhr ohne Anmeldung | Eintritt: 10,- | Ausstellung bis 02 SEP 18 | Die Kunstschau versammelt Arbeiten aus allen Werkphasen der Künstlerin, darunter auch Arbeiten aus dem Bestand der Sammlung Falckenberg. Auf drei Etagen des Sammlungsgebäudes werden Collagen der 1970er und 1980er Jahre über installative Arbeiten der 1990er Jahre bis in die gegenwärtige Produktion gezeigt | Die Ausstellung ist eine Satelliten-Ausstellung der Triennale der Photographie Hamburg und wird ergänzt durch eine Präsentation von fotografischen Arbeiten aus der Sammlung Falckenberg.

ANTON CORBIJN – The Living and the Dead

Hamburg | Bucerius Kunst Forum | Ausstellung 07 JUN 18 bis 06 JAN 19 | Fotokunstschau, die der Frage nachspüren will, wann Photographie Kunst wird. Im Mittelpunkt der Schau steht die am stärksten autobiographische Serie des Künstlers, a. somebody, aus dem Jahr 2002, in der er sich in die Rolle verstorbener Rockstars von John Lennon bis Kurt Cobain hineinversetzt (und die auch einige bisher unveröffentlichte Aufnahmen enthält). Eine Auswahl von rund 80 seiner bekanntesten Porträts von Bands und Musikern aus 40 Jahren seines fotografischen Schaffens ergänzen die Kunstschau.

Zwei Millionen Jahre MIGRATION

Archäologisches Museum Hamburg | Sonderausstellung bis 2. September 2018 | Der Blick in unsere früheste Entwicklungsgeschichte verdeutlicht, dass Migration und Integration selbstverständliche Bestandteile des Menschseins und kein modernes Phänomen sind. Die Spurensuche im Museum führt dabei von den Wurzeln des Menschen in Afrika über Asien bis nach Europa. Wie begann die Reise des Menschen, welche Ursachen, Mechanismen und Auswirkungen stehen hinter dem Phänomen der Migration? [ Abb./ Copyright: Neanderthal Museum ]

Georg und Ferdinand Hölscher – Harburger Stadtpark

Der wildromatische Harburger Stadtpark wurde im Wesentlichen auf der Westseite des Außenmühlenteiches auf ehemaligem Privatgelände in Form von Wald und Parkanlagen angelegt und gilt als eine der schönsten Parkanlagen Hamburgs. Georg Hölscher, Inhaber einer großen Gärtnerei und bereits seit längerem nebenberuflich auch als Stadt-Obergärtner tätig, bekam den Auftrag zur Planung eines Stadtparks an der Westseite des Außenmühlenteiches. 1913 begannen die Arbeiten, 1926 wurde der Park übergeben. Ferdinand Hölschers Anteil an der Gestaltung des Harburger Stadtparks drückt sich eindrucksvoll in Form des einzigartigen Schulgartens aus.

NEW WAVE in Harburg – Lärmfieber aus dem Kinderzimmer

Harburg FZ Nöldeckestraße | Anfang der 1980er Jahre wurde für kurze Zeit Deutschlands Musikszene in einen Zustand euphorischen Lärmfiebers versetzt. Aus Hamburg -Harburg kam zum Beispiel die Cassetten-Compilation “Mami´s Lieblinge” – 1982 veröffentlicht von Jens Ullheimer unter dem POP-Aktivisten-Label “Gut Schlafen – Froh Erwachen” – [ tatsächlich ein damaliger Werbe-Slogan für eine Versicherung ]. Der Sampler spiegelte im Wesentlichen den Harburger kreativen Overkill mit einem Mix von Punk, Neue Deutsche Welle – Persiflagen, ambitioniertem New Wave und Experimentalstücken.

RAINER JOGSCHIES – 21 Hamburg 90

BUCH-TIPP | Was sagt uns Harburg schon? Eine journalistische Ehrenrettung für einen scheinbar unbedeutenden Stadtteil. Rainer Jogschies berichtete als Journalist in den 1970 – 1990er Jahren aus dem Hamburger Stadtteil Harburg. Es sind unglaubliche, aber dennoch wahre Geschichten, bei denen man bestenfalls an Schilda, schlimmstenfalls an Palermo erinnert wird. Mit seinen Reportagen erinnert Rainer Jogschies an Vorfälle, die sich der so genannten „Ökonomie der Aufmerksamkeit“ in den klassischen Medien entzogen. „Ein spannendes Stück über den Niedergang eines Ortes, der einst für die wirtschaftliche Größe der Hansestadt stand – und am 11.9. international zum Synonym für Terror wurde.“ ( Buchbeschreibung / Cover )