Stadtmuseum Harburg

120 jahre museum 2 - Stadtmuseum Harburg
Helms-Museum vor dem Umbau | Foto: Stadtmuseum Harburg

Ende 2018 wurde der ursprüngliche Name der stadtgeschichtlichen Sammlung von „Helms-Museum“ in das „Stadtmuseum Harburg“ geändert.


SONDERAUSSTELLUNGEN

des Stadtmuseums Harburg und des Archäologischen Museums Hamburg finden im Haupthaus, Museumsplatz 2 statt. Dort befinden sich zudem der Saal des Harburger Theaters und ein Restaurant.


heino jaeger selbstportrait 1000 - Stadtmuseum Harburg
Heino Jaeger | Selbstportrait | Keller-Atelier am Hamburger Hafen

Das Stadtmuseum ehrt den in Harburg geborenen Maler, Grafiker, Sprachkünstler und Auftrittsaktivisten aus Anlass seines 25. Todestages nun gleich doppelt: mit einem dreitägigen Heino-Jaeger-Festival vom 7. bis 9. Juli 2022 und einer ergänzenden Ausstellung vom 7. Juli bis 21. August 2022.

Die Ausstellung „Man glaubt es nicht“ zeigt eine Auswahl von Jaegers Bildern und Zeichnungen aus der Sammlung des Archäologischen Museums Hamburg und Stadtmuseums Harburg sowie ausgewählte Leihgaben.

HEINO JAEGER | Man glaubt es nicht

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07. Juli bis 21. August 2022 | verlängert:
05. Oktober 2022 bis 05. März 2023

Dienstag – Sonntag von 10 – 17 Uhr, Montag geschlossen
Eintritt, Ausstellung: Erwachsene: 6 Euro; ermäßigt: 4 Euro


BUCH-TIPP: HARBURG von 1970 bis heute

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Harburg – die verlorene Stadt? Glaubt man Zeitzeugen, so hatte das einstige hannoversche Provinzstädtchen vor dem Zweiten Weltkrieg noch Flair und Atmosphäre. Nach dem Krieg und dem Wiederaufbau sei es in den 1970er Jahren erneut „zerstört“ worden – diesmal von den Stadtplanern, die den Innenstadtring und die S-Bahn bauen ließen.

Mit Fotografien von Gerhard Szczepaniak, Texten von Wolfgang Becker (HAN) und einer Chronik von Ralf Busch (Helms-Museum)


Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Arbeiter-Radfahrer-Bund-Solidaritaet-Harburger-1200.jpg
Der Arbeiter-Radfahrer-Bund »Solidarität« bei einem Ausflug im Harburger Umland.

Harburger Fahrradgeschichten

Vom Rennrad zum BMX Bike

Digitale Ausstellung

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Das Stadtmuseum Harburg präsentiert eine gut gemachte, wenn auch rennsportlastige, regionale WebStory zum Thema Fahrrad.

Mit Glück entwickelt sich hier das öffentlich frei zugängige zukünftige digitale Archiv Harburg an der Elbe.







PLAYMOBIL

Eine archäologische Zeitreise

Archäologisches Museum Hamburg eröffnet neue Familien-Ausstellung

05. Oktober 2022 bis 02. April 2023

Oliver Schaffer verwandelt das Museum dafür in eine fantasievolle Spielzeug-Landschaft: Angefangen von den Dinosauriern über die Römerzeit bis zum Mittelalter wird die Vergangenheit mit PLAYMOBIL zu neuem Leben erweckt. Auch einzelne Exponate der museumseigenen Sammlung werden in der Ausstellung aufgegriffen und als Miniatur in Szene gesetzt. Und natürlich darf auch gespielt werden!

Archäologisches Museum Hamburg, Museumsplatz 2, 21073 Hamburg-Harburg
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 4 Euro, Kinder- und Jugendliche unter 18 Jahren frei
Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag, 10 – 17 Uhr

Bitte beachten Sie die Informationen zum Schutz- und Hygienekonzept des Veranstaltungsortes, zur Eindämmung der Corona-Epidemie. amh.de


100 Jahre Helms Museum 1998 Jubilaeumspublikation 700 - Stadtmuseum Harburg

BUCH | Verborgene Schätze in den Sammlungen.
100 Jahre Helms-Museum

(Hamburger Museum für Archäologie und die Geschichte Harburgs; Nr. 79)
Ralf Busch und Rüdiger Articus

Hardcover, Leinen
Bildband mit Schutzumschlag
28 cm x 22 cm
221 Seiten
Zahlr. meist farb. Abb.
Verlag: Wachholtz (1998)
Sprache: Deutsch

amazon kaufen 200 - Stadtmuseum Harburg

Kulturpolitik des geringsten Widerstands

Ein Rückblick

Auf dem Hamburger Kulturgipfel im Oktober 2010 wurde der Erhalt des Altonaer Museums und die Verschiebung weiterer Sparauflagen ausgehandelt. Die Stiftung Historische Museen musste allerdings bei allen zugehörigen Häusern ( auch Archäologisches Museum Hamburg & Helms-Museum ) im nächsten Jahr 500 000 Euro einsparen. In den darauffolgenden drei Jahren erhöhte sich die Summe um je eine Million Euro, bis 2014 dann 3,5 Millionen Euro erreicht wurden, die ursprünglich vorgesehene Auflage.

Da die Museumsstiftung keinen Cent weniger sparen musste und 3,5 Millionen, wie die Betroffenen vorrechneten, für alle Häuser nicht reichten, mussten „kreative Lösungen“ gefunden werden. Betroffen war dann das Harburger Helms-Museum/Stadtgeschichte.

Nach der vorläufigen Rettung des Altonaer Museums könnte nun das Helms-Museum fällig werden

Petra Schellen für die TAZ | Artikel lesen
[ Interview vom 28. 11. 2010 mit Rainer-Maria Weiss, Direktor des ( damaligen ) Helms-Museums. Zuvor Kustos am Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte ]

taz: Herr Weiss, seit dem Kulturgipfel steht nicht mehr das Altonaer Museum auf der Abschussliste, sondern eventuell das Helms-Museum. Wie stehen Sie dazu?

Rainer-Maria Weiss: Auf einer potenziellen Liste standen alle Häuser der Stiftung Historische Museen. Die Frage ist, an welcher Stelle man steht. Bisher wurde nur über Platz eins gesprochen, und da stand offenbar das Altonaer Museum. Von Kürzungs- oder gar Schließungsplänen für das Helms-Museum weiß ich allerdings nichts.

Wir sind das Hamburger Museum für Archäologie mit bedeutenden Beständen aus ganz Norddeutschland.

taz: Und damit kein lokal verankertes Museum, das bei Schließungsplänen eine Lobby hätte.

Rainer-Maria Weiss: Doch, die hat es. Wenn Sie in der Bezirksversammlung Harburg, an der TU, beim Wirtschaftsverein oder anderen auch nur andeuteten, dass das Helms-Museum schließen könnte, bräche ein Proteststurm los. Denn für die Harburger ist das “ihr” Museum, das hat auch mit ihrem Selbstverständnis gegenüber Hamburg zu tun. Wer diesem Haus Böses will, der lernt den Süden kennen.

Die Harburger Stadtgeschichte konnte Herr Weiss damit wohl nicht gemeint haben. Aktueller Stand: Das Stadtmuseum Harburg ist eine Institution mit eingelagertem Sammlungsbestand und ohne Dauerausstellungsräumlichkeiten. Die Feuerwache wurde geschlossen und die stadtgeschichtliche Sparte damit eingespart. Einen Proteststurm hat es nicht gegeben. Von den regionalen Medien wurde das Thema interessanterweise nicht aufgegriffen.

Vermutlich waren die geringen Besucherzahlen der regionalen Zielgruppe und der erwartete geringe Widerstand der Harburger Bevölkerung verantwortlich für diese Entscheidung, transparent wird diese Entwicklung von den Verantwortlichen des Archäologischen Museums Hamburg nicht kommuniziert.

Diorama der Jahrtausende

Das über viele Jahre im mittlerweile geschlossenen Harburger Helms-Museum aufgestellte raumfüllende, 22 Meter lange Diorama der Jahrtausende von HEINO JAEGER und Harold Müller, das in 17 Bildern die landschafts- und kulturgeschichtliche Entwicklung Harburgs von der Eiszeit bis in die 1970er Jahre zeigt, musste im Zuge der „Umgestaltung“ der Dauerausstellung (Schließung der Museumsräumlichkeiten in der Alten Feuerwache) leider an das Altonaer Museum abgegeben werden.


harburger schloss 1850 copyright Helms Museum - Stadtmuseum Harburg
Stadthistorische Keimzelle: Harburger Schloss um 1850
Hier soll im historischen Keller eine Außenstelle 
des Stadtmuseums Harburg ( vormals Helms-Museum ) entstehen.
Foto: Stadtmuseum Harburg

Ein Plan für die stadtgeschichtliche Zukunft

Re-Vitalisierung des historischen Kellers im Restgebäude „HARBURGER SCHLOSS“

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Innerhalb des regional abgefeierten Projektes der Neuerschließung der “SCHLOSSinsel” spielte das Schloss selbst bislang keine, seiner historischen Bedeutung entsprechende, Rolle. Das soll sich jetzt ändern.

In der Mitte der Schlossinsel befindet sich das im 19. Jahrhundert zum Wohngebäude degenerierte Restgebäude Harburger Schloss. Hier soll im historischen Keller eine Außenstelle des Stadtmuseums Harburg (Helms-Museums) entstehen. Seit Herbst 2017 soll in den historischen Räumlichkeiten die Geschichte Harburgs bis zur Industrialisierung präsentiert werden. Bislang konnte auch dieser Plan nicht realisiert werden.

Drei Räume mit insgesamt 120 Quadratmetern ! Fläche stehen im Keller zur Verfügung, darunter das letzte noch vorhandene gotische Gewölbe, das als ältester erhaltener Raum Hamburgs gilt.

Mit einer Re-Vitalisierung des historischen Kellers würde das quasi „tote“ Helms-Museum ( Stadtmuseum Harburger Stadtgeschichte ) zumindest zu einem kleinen Teil wieder lebendig.

Schlosskeller Harburg - Stadtmuseum Harburg
Stadthistorische Keimzelle: Harburger Schloss
Historischer Keller | Foto: Stadtmuseum Harburg

Dauerausstellung [ in Planung ]

HARBURGER STADTGESCHICHTE

Auch wenn es noch nicht ganz so weit ist, möchte das Stadtmuseum Harburg Sie schon jetzt zur Eröffnung der neuen Dauerausstellung zur frühen Harburger Stadtgeschichte einladen, die im Gewölbekeller des Harburger Schlosses zu sehen sein wird. Der Eröffnungstermin wird rechtzeitig bekannt gegeben!

Das seit 2016 angekündigte Projekt ist bislang unvollendet.

Anhand von Modellen, historischen Ansichten, Stadtplänen und einer Vielzahl anderer historischer Objekte will die neue Ausstellung künftig die Anfänge der bis 1937 selbständigen Stadt Harburg zeigen.

Harburg soll, auf „ambitionierten“ 120 Quadratmetern, in seinen unterschiedlichen historischen Facetten: Als Residenzstadt, als Garnisonsstadt, als Stadt auf dem Weg zur Moderne und als Arbeiterstadt dargestellt werden.


geplant
Dependance
HARBURGER „SCHLOSS“

An der Horeburg 8a
21079 Hamburg-Harburg ( Binnenhafen )


Ausstellungsraum
STADTMUSEUM HARBURG
Archäologisches Museum Hamburg

Museumsplatz 2, 21073 Hamburg

Eintritt / Sonderausstellungen:
6 Euro, ermäßigt 4 Euro, Kinder- und Jugendliche unter 18 Jahren frei

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag, 10 – 17 Uhr

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