Harald Falckenberg | 80 Jahre | Ziviler Ungehorsam

Der renommierte Sammler zeitgenössischer Kunst und Buchautor Dr. Harald Falckenberg war seit 2008 Ehrenprofessor an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Die Sammlung Falckenberg befindet sich seit 2001 in den Phoenix-Hallen in Hamburg-Harburg, 2007 erwarb Harald Falckenberg eines der Gebäude und ließ dieses von dem Berliner Architekten Roger Bundschuh zu einem Ausstellungshaus für seine Sammlung umbauen. Am MO 06 NOV 23 ist er im Alter von 80 Jahren verstorben.

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HARBURG von 1970 bis heute | Wolfgang Becker und Gerhard Szczepaniak

BUCH-TIPP | HARBURG von 1970 bis heute | Harburg – die verlorene Stadt? Glaubt man Zeitzeugen, so hatte das einstige hannoversche Provinzstädtchen vor dem Zweiten Weltkrieg noch Flair und Atmosphäre. Nach dem Krieg und dem Wiederaufbau sei es in den 1970er Jahren erneut „zerstört“ worden – diesmal von den Stadtplanern, die den Innenstadtring und die S-Bahn bauen ließen | Foto: Lüneburger Str. Ansicht von Nord,1968, Gerhard Beier

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Harburger Stadtpark – Gartenkunst der Moderne

Der wildromatische Harburger Stadtpark wurde im Wesentlichen auf der Westseite des Außenmühlenteiches auf ehemaligem Privatgelände in Form von Wald und Parkanlagen angelegt und gilt als eine der schönsten Parkanlagen Hamburgs. Georg Hölscher, Inhaber einer großen Gärtnerei und bereits seit längerem nebenberuflich auch als Stadt-Obergärtner tätig, bekam den Auftrag zur Planung eines Stadtparks an der Westseite des Außenmühlenteiches. 1913 begannen die Arbeiten, 1926 wurde der Park übergeben. Ferdinand Hölschers Anteil an der Gestaltung des Harburger Stadtparks drückt sich eindrucksvoll in Form des einzigartigen Schulgartens aus.

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HOREBURG | Das HARBURGER SCHLOSS im Binnenhafen

Harburg | In der Mitte der Schlossinsel befindet sich das im 19. Jahrhundert zum Wohngebäude degenerierte Restgebäude Harburger Schloss. Hier soll im historischen Keller eine Außenstelle des Stadtmuseums Harburg entstehen, um die Geschichte Harburgs bis zur Industrialisierung zu präsentieren. Drei Räume mit insgesamt 120 Quadratmetern Fläche stehen im Keller zur Verfügung, darunter das letzte noch vorhandene gotische Gewölbe, das als ältester erhaltener Raum Hamburgs gilt. Damit würde das quasi „tote“ Helms-Museum ( Harburger Stadtgeschichte ) zumindest zu einem kleinen Teil wieder lebendig.

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RAINER JOGSCHIES | Gegen-Kultur? Eine kleine Harburger Krautologie der Deutschen Pop-Kultur

BUCH-TIPPS | Waren die Siebziger das Jahrzehnt der „Gegen-Kultur“? Einer ihrer Protagonisten, der spätere Harburger Pop-Journalist und frühere Rock-Gitarrist Rainer Jogschies, erinnert sich an die Umstände, unter denen dies unzutreffende Image geprägt wurde | Aus der Reihe „Kleine Krautologie“, Bd. 1 & 2, Nachttischbuch-Verlag.

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Der Jaeger und sein Meister | ROCKO SCHAMONI mit einem Roman über den Harburger Anarcho-Kultstar HEINO JAEGER

BUCH-TIPP | Nach „Große Freiheit” – der zweite Teil von Rocko Schamonis St.Pauli-Portrait | In den sechziger Jahren trifft Joska Pintschovius bei seiner Arbeit im damaligen Helms-Museum ( heute: Stadtmuseum Harburg ) auf den verschrobenen Heino Jaeger. Schon bald erkennt er in seinem neuen Freund den hochbegabten Künstler und Stimmenimitator. Er führt Heino Jaeger ein in die brodelnde Szene Hamburgs, verschafft ihm eine Radiosendung, protegiert ihn. Am Ende jedoch wird der von Eingeweihten als »Meister« kultisch Verehrte an seiner seelischen Durchlässigkeit verglühen.

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Gegen den Strom und mit der Zeit. Ein Harburger Leben zwischen Alltag, Anarchismus und Außenmühle

BUCH-TIPP | Ein Harburger Anarchist erinnert sich an Zeiten voller Höhen und Tiefen im ewigen Kampf für eine bessere Gesellschaft. Er kettete sich an die Heizung in der Abendblatt-Filiale und stand nach Protesten gegen eine NPD-Kundgebung im legendären Harburger „Eierwerferprozess“ vor Gericht. Die linke Politszene der Siebziger und Achtziger wird wieder lebendig.

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Hamburg Calling | Harburg Falling | Punk, Underground & Avantgarde 1977–1985

BUCH-TIPP | Hamburg Calling erzählt mit Bildern der Grafikerin Sabine Schwabroh, der Fotografin Ilse Ruppert sowie zahlreichen Amateurfotografien von den spannendsten Jahren im musikalischen Untergrund der Stadt (neben den Swing-Kids im Dritten Reich), von den Abenden zwischen Krawall 2000, Markthalle und Versuchsfeld, von den anschließenden Nächten in Marktstube, Schlachterei und dem Bermuda-Dreieck im Schanzenviertel mit Subito, Kir, Luxor.

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Eiffe for President. Alle Ampeln auf Gelb | Preisträger HamburgLesen 2020

Buchpreis HamburgLesen 2020 für Christian Bau | Der mit 5.000 € dotierte Buchpreis der Stabi HamburgLesen 2020 ging am FR 23 OKT 20 an Christian Bau für sein Multimedia-Projekt «Eiffe for President. Alle Ampeln auf gelb». Ein Buch mit Film auf DVD über Peter Ernst Eiffe, Deutschlands ersten Graffiti-Aktivisten.

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Wilde Zeiten | GÜNTER ZINT Hamburg-Fotos 1965–1989

BUCH – TIPP | Günter Zint ist eine Institution in Hamburg. Über zwei Millionen Fotos hat der rastlose Fotograf in den letzten 50 Jahren gemacht und war dabei stets mehr als nur Beobachter. Ein Bildband präsentiert die „Wilden Jahre“ in Hamburg – von 68er-Demos bis zu Pop-Ikonen. Begleitet von Texten von Tania Kibermanis führt uns dieses Fotobuch zurück ins wilde Hamburg der 60er, 70er und 80er Jahre, als eine junge Generation gegen das Establishment aufbegehrte.

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