Harburger Theater 2022

Foto: Harburger Theater, Pressemappe

Die Spielzeit des Harburger Theaters auf einer Übersichtsseite. Die technisch moderne Privatbühne im Helms-Saal bietet auch ein einladendes Foyer mit integrierter Helms-Lounge, in der Besucher Speisen und Getränke genießen können. Das Programm ist überwiegend als Abo-System organisiert. Freier Ticket-Verkauf wird hier hervorgehoben.

Die neue Spielzeit wird eingeläutet! Das Harburger Theater hat berührende Geschichten und und tolle Komödien für Sie im Gepäck! Im November 2022 bespielt das Harburger Theater mit Kind aller Länder als einem Ein-Personen-Stück erstmals die Helms-Lounge.


Spielzeit 2022


SPECIAL

VIDEO | Aufzeichnung des LiveStreams, 8-2021
Startet mit einer Verspätung von 14.45 Minuten, bitte vorspulen.

Pop Up Poetry
Die neue Hamburger Stadtschreiberin zu Gast in Harburg

Hamburg hat eine neue Stadtschreiberin gekürt! Das viermonatige Schreibstipendium ging an Jasmin Schellong. Im Monat August 2021 stand der Stadtschreiberin ein Schreibplatz im stattlichen Kapitänszimmer des Schifffahrtskontors in Harburg zur Verfügung.

Am Sonnabend, dem 14. August 2021 fand unter dem Motto „Pop Up Poetry“ im Helms-Saal ein Event mit Kurzlesungen der Stadtschreiberin statt. Die Stadtschreiberin als auch die Zweitplatzierte des Hamburger Stadtschreiber-Wettbewerbs 2021, Lydia Stach, haben kurze Stücke aus den eigenen Texten vortragen. Geboten wurden außerdem Poetry-Slam-Darbietungen und Impro-Theater. Die Event-Gäste konnten sich außerdem auf Lesungen der Schriftsteller und Schriftstellerinnen Susanne Neuffer, Nikola Anne Mehlhorn und Jürgen Ehlers sowie auf weitere Überraschungsgäste freuen. Gekrönt wurde das Ganze durch die musikalische Begleitung und Moderation von Musiker „Tramper“.




Foto: Bo Lahola

Ich bin nicht Rappaport

Schauspiel von Herb Gardner
Die Hamburger Kammerspiele zu Gast in Harburg.

Vorstellungen vom 11.05. bis 21.05.2022

Termine | Karten im Vorverkauf

Mi 11.05. 19:30
Do 12.05. 19:30
Fr 13.05. 19:30
Sa 14.05. 19:30
So 15.05. 15:00
Do 19.05. 19:30
Fr 20.05. 19:30
Sa 21.05. 15:00

PROGRAMMHEFT hier ansehen

Aufführungsdauer: ca. 2 Stunden, 30 Minuten inkl. Pause

Zwei völlig unterschiedliche Männer mit ganz unterschiedlichen Backgrounds – ein fast achtzigjähriger Jude, Nat, und ein ebenfalls nicht mehr blutjunger Schwarzer, Midge, begegnen einander täglich auf einer Bank im Central Park in New York. Angespornt vom Einfallsreichtum und feurigen Temperament Nats verbünden sie sich, zuerst widerborstig, dann abenteuerlich, gefahrvoll und mit großer Verve, gegen den Rest der Welt. Der will die Alten ins Abseits schieben und tut alles dafür, ihnen das Leben zu erschweren. Das ungleiche Duo begegnet den skurrilsten Typen und gerät in so manch aberwitzige Situation. Darüber entwickelt sich die kleine Zweckgemeinschaft mehr und mehr zur Freundschaft, in der man sich über die Widrigkeiten des Lebens hinweg hilft.

I’m Not Rappaport erhielt in der amerikanischen Produktion mit Judd Hirsch als Nat und Cleavon Little als Midge 1986 den Tony Award, den Outer Critics Circle Award und den John Glassner Award. Ein Jahr später hatte Ich bin nicht Rappaport in Berlin, Mannheim, Hannover und Hamburg Premiere. Will Quadflieg und Kurt Meisel spielten das Stück ab 1987 am Thalia Theater und gingen damit auch auf Tournee. Mit Walter Matthau und Ossie Davis wurde das Stück 1996 in Herb Gardners eigener Regie verfilmt.

Ich bin nicht Rappaport erzählt uns von der Begegnung zweier Menschen, die nichts weniger bedeutet, als dass sie ihr Leben verändern wird.




Foto: Bo Lahola / Der koschere Himmel | 75 Jahre Hamburger Kammerspiele

VORSCHAU 2022/2023

  • Der koschere Himmel: Premiere am 27. Oktober 2022
  • Die Therapie: Premiere am 17. November 2022
  • Herzlich Willkommen – Kempowski-Saga Teil 4: Premiere am 05. Januar 2023
  • Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke: Premiere am 26. Januar 2023
  • Der Richter und sein Henker: Premiere am 16. Februar 2023
  • Die Deutschlehrerin: Premiere am 23. März 2023

KINDERSTÜCKE

Peter Pan: Premiere am 02. Dezember 2022
Der kleine Rabe Socke – Alles meins!: Premiere am 06. Dezember 2022

COMEDY & KABARETT

  • Basta – Eure Liebsten Lieder: 12. November 2022
  • Pe Werner – Ne Prise Zimt: 10. Dezember 2022
  • THE CAST – Weihnachtssterne in der Oper: 17. Dezember 2022
  • Jörg Knör – Comeback des Lebens / Silvester Special: 31. Dezember 2022
  • LaLeLu – Alles richtig gemacht: 12. Februar 2023
  • Mathias Richling – Richling #2023: 17. März 2023
  • Bernd Stelter – Hurra, ab Montag ist wieder Wochenende!: 29. April 2023

NEU! Theater in der Helms Lounge

Kind aller Länder: Vorstellungen vom 07. bis 20. November 2022

EIN MONOLOG NACH DEM ROMAN VON IRMGARD KEUN

Kully ist ein junges Mädchen im belgischen Exil und ein „Kind aller Länder“. Ihr Vater, ein spiel- und verschwendungssüchtiger Schriftsteller, steckt permanent in Geldnöten und ist entsprechend ständig auf der Jagd nach Bargeld. Da seine Bücher in Deutschland verboten sind, lebt er von Zeitungsartikeln und den Vorschüssen seiner Auslandsverlage. Seine „Geschäfts – Reisen“ führen ihn quer durch Europa, nach Brüssel, Lemberg, Prag und Paris, nach Nizza und sogar New York.

Während der Vater seinen Geschäften nachjagt, bleiben seine Tochter und seine Frau  im jeweiligen Hotel, wo die beiden ihrerseits ständig gefordert sind, Rechnungen zu begleichen – und vor allem Ausreden zu erfinden. Am wohlsten fühlt sich Kully in der Eisenbahn auf der Fahrt ins nächste Land, besonders wenn die Familie dabei zusammen ist.

Bereits In Irmgard Keuns bekanntestem Roman „Das kunstseidene Mädchen“ gelingt es ihr, schwere Momente im Leben einer jungen Frau mit leichter schriftstellerischer Hand zu zeichnen. In „Kind aller Länder“ betrachtet die junge Ich-Erzählerin die große  – und Mitte der 30er Jahre besonders düstere – Welt aus Kinderaugen. Nicht nur die eigenen Eltern, sondern auch die nicht mehr funktionierende Staatengemeinschaft werden herrlich „naiv durchschaut“. Es entsteht ein humorvoller und niemals larmoyanter  Blick auf eine Familie auf der Flucht und die Situation der Emigrant*innen in Europa.


Helms-Saal, Museumsplatz 2, 21073 Hamburg

harburger-theater.de

Innerhalb eines Bühnenverbundes mit den Hamburger Kammerspielen und dem Altonaer Theater ergeben sich Synergieeffekte, wie Einsparung von Ensemble und künstlerischer Leitung in Harburg. Somit ist das Harburger Theater im Helms-Saal eine reine Gastspielstätte ohne Eigenproduktionen.

Zugang
Das Harburger Theater verfügt über einen barrierefreien Zugang in das Haus sowie auf die Garderoben- und Parkettebene.

Rollstuhlplätze
Für jede Vorstellung werden zwei Rollstuhlplätze im Parkett angeboten.

Toiletten
Das Harburger Theater verfügt über eine behindertengerechte Toilette.

Hörhilfen
Das Theater verfügt über eine Funkanlage für Hörgeschädigte. Für kompatible
Hörgeräte stehen Induktionsschleifen zur Verfügung.

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