Harburger Theater 2019

Die Spielzeit des Harburger Theaters auf einer Übersichtsseite. Die technisch moderne Privatbühne der Hansestadt bietet auch ein einladendes Foyer mit integrierter Helms-Lounge, in der Besucher vor und nach der Vorstellung in gemütlichem Ambiente Speisen und Getränke genießen können.

Der Spielplan der Saison 2019

Das Saisonende bildet das Ein-Personen-Stück Place of Birth – Bergen Belsen mit Peter Bause. Wer dachte, mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges sei der Nazi-Spuk in Deutschland vorbei gewesen, der irrte. Nach wahren Begebenheiten entstand die Geschichte von dem Wanderführer Jakob Weintraub, der als Sohn jüdischer Eltern nach dem Krieg im Lager Bergen-Belsen geboren wurde und ergreifend von seinen konfrontierenden Erinnerungen und der Scheinheiligkeit seiner Mitbürger erzählt.


Spielzeit 2019


PROGRAMM


Peter Bause | Foto: Anatol Kotte

Place of Birth: Bergen-Belsen

Nach Motiven und Texten von Peter Schanz

Die Hamburger Kammerspiele zu Gast in Harburg

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Termine / Tickets im VVK

Premiere am 04. April 2019
Vorstellungen bis 19. April 2019

Das Stück ist der dritte Teil dieser „ungeplanten Trilogie“: wieder mit Peter Bause, wieder in der Regie von Axel Schneider. Die beiden sind eine Zeitreise angetreten mit ganz unterschiedlichen Stücken, von sehr unterschiedlichen Autoren und auch unterschiedlichen inszenatorischen Handschriften.

Während Jugend ohne Gott noch vor dem Krieg eine Jugend mit schwindenden moralischen Ansprüchen zeigt, beschäftigt sich Die Judenbank mit dem fast schon absurden Vorgang, während des Krieges Jude werden zu wollen. In Place of Birth: Bergen-Belsen geht es um das Leben im Nachkriegsdeutschland.

Wer dachte mit dem Ende des Krieges sei der Nazi-Spuk in Deutschland vorbei gewesen, der irrte. Nach wahren Begebenheiten entstand die Geschichte von dem Wanderführer Jakob Weintraub. Dieser wurde als Sohn jüdischer Eltern nach dem Krieg im Lager Bergen-Belsen geboren. Obwohl er kein direktes Opfer des Nazi-Regimes war, wird er die Schatten der Vergangenheit nicht los. Seine Eltern hatten das KZ überlebt, mussten aber, wie viele andere Juden in Deutschland, nach der Befreiung am Ort des Schreckens als displaced persons leben, weil sie nicht sofort ausreisen durften. Bis zum heutigen Tag wird Weintraub mit seinen Erinnerungen konfrontiert und mit der Scheinheiligkeit seiner Mitbürger.