Der Harburger Blutmontag | Kapp-Putsch

Harburg | DIE 15 MRZ 22 | Im Jahre 1920, kam es in Harburg während des Kapp-Putsches zu einem bewaffneten Kampf. Eine Freikorpstruppe hatte sich in der Heimfelder Mittelschule einquartiert, Harburger Arbeiter stellten sich ihnen entgegen. Es gab zahlreiche Verletzte und 25 Tote, zu denen auch der Freikorps-Hauptmann Rudolf Berthold gehörte.

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Jüdisches Leben in Harburg | Die ehemalige Synagoge

Die kleine jüdische Gemeinde in Harburg zählte im frühen 20. Jahrhundert noch 335 Mitglieder, bis sie 1938 nach dem Novemberprogrom der Nationalsozialisten ganz verschwand und heute fast in Vergessenheit geraten ist. Der religiöse Mittelpunkt der Gemeinde lag seit 1863 mit der Synagoge in der Eißendorfer Straße. An den ehemaligen Standort der Harburger Synagoge erinnert heute noch ein Nachbau des Eingangsportals.

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HARBURG von 1970 bis heute | Wolfgang Becker und Gerhard Szczepaniak

Stadtmuseum Harburg | 17 MRZ bis 19 JUN 22 | Sonderausstellung „Die Lüneburger Straße gestern und heute – Ein fotografischer Stadtspaziergang“ | BUCH-TIPP zum Thema: HARBURG von 1970 bis heute | Harburg – die verlorene Stadt? Glaubt man Zeitzeugen, so hatte das einstige hannoversche Provinzstädtchen vor dem Zweiten Weltkrieg noch Flair und Atmosphäre. Nach dem Krieg und dem Wiederaufbau sei es in den 1970er Jahren erneut “zerstört” worden – diesmal von den Stadtplanern, die den Innenstadtring und die S-Bahn bauen ließen | Foto: Lüneburger Str. Ansicht von Nord,1968, Gerhard Beier

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Der Rieckhof wird zum Bürgerhaus Harburg

Das Bezirksamt Harburg sucht ein neues Konzept für sein Bürgerhaus in der Rieckhoffstraße 12, 21073 Hamburg. Gemeinnützige Träger waren aufgerufen, ihr Interesse zu bekunden, ein neues Konzept für das Bürgerhaus zu erarbeiten und das Haus mit dem Konzept anschließend zu betreiben. Im April 2021 war dem bisherigen Träger des Kulturzentrums Rieckhof mitgeteilt worden, dass die Trägerschaft für das Haus in einem Interessenbekundungsverfahren neu ausgeschrieben würde. | Foto: Hinnerk R (Hinnerk Rümenapf), CC BY-SA 3.0

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CLAUS GÜNTHER | Harburger Zeuge der NS-Zeit | Portraitreihe von ARD-Alpha

Was bleibt, wenn die letzten Zeuginnen und Zeugen nicht mehr am Leben sind? Wie kann auch den nachfolgenden Generationen nachhaltig vermittelt werden, was während der NS-Zeit geschah? Diese Fragen gaben den Anstoß für die Portraitreihe “Zeuge der Zeit” von ARD-Alpha. Die Filme widmen sich ohne Ablenkung den Worten der Überlebenden – ihren Erlebnissen und Gefühlen. Der Harburger CLAUS GÜNTHER: Im 25. Jahr seiner ehrenamtlichen Tätigkeit bei den Zeitzeugen besucht er Schulen, um über die unselige NS-Zeit zu berichten und sich den Fragen der Heranwachsenden zu stellen.

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Tanz der Wände | WANDMALEREI in Harburg

Harburg | In Hamburgs Süden ist eine Freiraumgalerie für großflächige Urban Art entstanden. Mit Wandgemälden in der Harburger Innenstadt und dem Binnenhafen, schlagen die künstlerischen Interventionen einen Bogen zwischen zwei räumlich und funktional separierten Stadtteilen, die zwar direkt nebeneinander liegen, jedoch durch durch Bahn- und Autotrassen getrennt sind. Diese neueren Arbeiten ergänzen ältere wie z.B. ROLF THIELEs 2-teiliges Wandbild “Veränderung durch Bewegung, 1985” (Frontbereich, Einkaufszentrum Seeveplatz) und JOS WEBERs Deckengemälde “Anamorphose”, 1978).

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