previous arrow
next arrow
PlayPause
Slider

RAINER JOGSCHIES – 21 Hamburg 90

BUCH-TIPP | Was sagt uns Harburg schon? Eine journalistische Ehrenrettung für einen scheinbar unbedeutenden Stadtteil. Rainer Jogschies berichtete als Journalist in den 1970 – 1990er Jahren aus dem Hamburger Stadtteil Harburg. Es sind unglaubliche, aber dennoch wahre Geschichten, bei denen man bestenfalls an Schilda, schlimmstenfalls an Palermo erinnert wird. Mit seinen Reportagen erinnert Rainer Jogschies an Vorfälle, die sich der so genannten „Ökonomie der Aufmerksamkeit“ in den klassischen Medien entzogen. „Ein spannendes Stück über den Niedergang eines Ortes, der einst für die wirtschaftliche Größe der Hansestadt stand – und am 11.9. international zum Synonym für Terror wurde.“ ( Buchbeschreibung / Cover )

HEINO JAEGER – look before you kuck | 20. Todestag

Der 20. Todestag der legendären Harburger Kulturikone HEINO JAEGER am Freitag, 07. Juli 2017 | Mit dem Porträt des Malers, Kabarettisten, Performance-Künstlers und Radio-Moderators setzt Dokumentarfilmer Gerd Kroske seine Porträtserie prominenter Hamburger Persönlichkeiten fort | Wer war Heino Jaeger? Loriot verehrte ihn als großen Humoristen. Eckhard Henscheid nannte ihn den „Mozart der Komik“. Dennoch ist HEINO JAEGER der wohl unbekannteste unter den großen deutschen Komikern. „Wir haben ihn wohl nicht verdient“, schlussfolgerte Loriot. Auch 20 Jahre nach Heino Jaegers Tod ist der frühe Radiokultstar der ewige Geheimtipp.

HOREBURG | Das HARBURGER SCHLOSS im Binnenhafen

Harburg | In der Mitte der Schlossinsel befindet sich das im 19. Jahrhundert zum Wohngebäude degenerierte Restgebäude Harburger Schloss. Hier soll im historischen Keller eine Außenstelle des Helms-Museums entstehen. Ab Herbst 2017 könnte in den historischen Räumlichkeiten die Geschichte Harburgs bis zur Industrialisierung präsentiert werden. Drei Räume mit insgesamt 120 Quadratmetern Fläche stehen im Keller zur Verfügung, darunter das letzte noch vorhandene gotische Gewölbe, das als ältester erhaltener Raum Hamburgs gilt. Damit würde das quasi „tote“ Helms-Museum ( Harburger Stadtgeschichte ) zumindest zu einem kleinen Teil wieder lebendig.

HEINZ STRUNK – Vom großen Schmerz im Harburger Leben

BUCH – TIPP | Gleich mit seinem ersten stark autobiographisch gefärbten Roman „Fleisch ist mein Gemüse“ gelang dem Komiker, Musiker und gebürtigen Harburger Heinz Strunk 2004 ein Bestseller, der sich bis heute 400.000 Mal verkaufte. Weitere Romane folgten. „Junge rettet Freund aus Teich“ ist ein Rückblick auf Strunks eigene Kindheit und Jugend in Hamburg-Harburg.

Denkmalwelt Harburger Binnenhafen

BUCH – TIPP | Das, mit historischem Bildmaterial versehene, Buch über den Harburger Binnenhafen liegt zum kostenlosen Download bereit. Der Harburger Binnenhafen ist eine Entdeckung wert: Ein geschichtsträchtiger, vitaler Ort mit zahlreichen Denkmälern, mit interessanten, innovativen Denkmalprojekten, für die sich bemerkenswert viele Menschen einsetzen und darüber spannende Geschichten erzählen können. Seit 30 Jahren engagiert sich auch das Denkmalschutzamt im Harburger Binnenhafen.

LINDA ZERVAKIS – Geschichten aus dem HEIMFELDER KIOSK

BUCH – TIPP | Tagesschau-Sprecherin Linda Zervakis wuchs als Tochter griechischer Gastarbeiter in Hamburg-Harburg auf. Ihr Vater führte in Heimfeld einen Kiosk. Nach dem Tod ihres Vaters hat sie zusammen mit ihren ebenfalls minderjährigen Brüdern der Mutter bei der Arbeit im Kiosk geholfen: Noch bis zu ihrem 28. Lebensjahr jobbte sie sonntags im Kiosk. Wie Linda Zervakis es gegen jede Wahrscheinlichkeit aus dem Harburger Büdchen ins Schaufenster der Tagesnachrichten schaffte, das erzählt sie in ihrem Buch „Königin der bunten Tüte“.

Harburger Mahnmal gegen Faschismus

Harburg | In 2016 ist der 30. Jahrestag der Einweihung eines der bekanntesten Gegendenkmäler Deutschlands – das Harburger Mahnmal gegen Faschismus. Der Entwurf stammt von Esther Shalev-Gerz (geb. 1948) und Jochen Gerz (geb. 1940), die eine besondere Form der Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus beabsichtigten. Sie bauten 1986 eine bleiummantelte Säule von zwölf Metern Höhe auf, die als Schreibgrund für Unterschriften und Kommentare zur NS-Zeit genutzt werden sollte. In acht Schritten wurde die Stele vom 10.10.1986 bis zum 10.11.1993 in das Erdreich abgesenkt, um Platz für neue Kommentare zu schaffen und so ein deutliches Symbol für das Eingraben der Erinnerung zu gestalten.

Ausgegraben. Harburg archäologisch | Neue Erkenntnisse zur Harburger Siedlungsgeschichte

Harburg | Archäologisches Museum Hamburg | Ergebnisse der Grabung auf der Harburger Schlossinsel / Harburger Schlossstraße | Die Ausgrabung brachte eine Fülle von neuen Erkenntnissen zur Harburger Siedlungsgeschichte. „Die große Bandbreite der archäologischen Spuren und die Anzahl und Qualität der einzelnen Funde belegen die hohe Bedeutung, die der Region seit hunderten von Jahren nicht nur als Siedlungsgebiet, sondern auch als Verkehrsknotenpunkt zukam“, so Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss, Direktor des Archäologischen Museums und Landesarchäologe von Hamburg. Es wurden neue Einblicke zum Hausbau, zum Werftbetrieb, zu Handel und Handwerk sowie zahlreichen anderen Bereichen des täglichen Lebens gewonnen.

Uta FALTER-BAUMGARTEN – Stationen

Die Harburger Künstlerin Uta Falter-Baumgarten wurde 2013 mit der Biermann-Ratjen-Medaille ausgezeichnet. Sie gehört zusammen mit Karl Hartung (1908–1967), Franz Hötterges (1912–1993), Jutta Bossard (1903–1996) und Alwin Blaue (1896–1958) zu den wichtigsten von Johann Bossard ausgebildeten Bildhauern. „Mit 16 begann sie, in Hamburg Bildhauerei zu studieren, mit 20 ritt sie junge Pferde für das Militär, mit Ende 70 hatte sie noch ein eigenes Reitpferd und heute [ 2015 ] – mit 91 Jahren – macht die Hamburger Künstlerin Uta Falter-Baumgarten immer noch Kunst, Portraits, Plastiken und steht stundenlang mit den Gießern in der Bronzewerkstatt.“ [ Radio Bremen ]

Die letzte Fahrt der Straßenbahn – HARBURG 1971

Am Sonntag, 23. Mai 1971, mehr als 40 Jahre ist es her, fuhr mit Beginn des Sommerfahrplans die letzte Straßenbahn (Linie 12) durch Harburg. Einige 10 000 Menschen säumten die Straßenränder, der Hausbrucher Jugendspielmannszug spielte auf, die Rönneburger Schützenbrüder und der Fanfarenzug marschierten und Holsten und Astra schenkten Freibier aus. | Thomas Lüders dokumentierte dieses Ereignis in einem Dokumentarfilm.