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Grenzenloser KOLONIALISMUS | Die Harburger Kautschukindustrie

Hamburg | Museum der Arbeit | Ausstellung bis 11. April 2021 | Mit seiner Sonderausstellung möchte das Museum der Arbeit einen Beitrag zur aktuellen Debatte über den Umgang Hamburgs mit seiner kolonialen Geschichte und zur Diskussion über die langfristigen Folgen kolonialer Herrschaftsstrukturen leisten. Hamburg war eines der wirtschaftlichen Zentren des europäischen Kolonialismus. Viele der Waren und Rohstoffe aus Kolonien, die über den Hafen in die Stadt gelangten, wurden in der hiesigen Industrie verarbeitet. Einige Hamburger Unternehmen waren deutschland- oder auch europaweit führend in der industriellen Verarbeitung von Kautschuk, tropischen Ölen und Fetten, Kakao und Elfenbein. In Harburg z. B. die PHOENIX AG, die New-York Hamburger Gummi-Waaren-Compagnie und die HOBUM im Binnenhafen.

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MICHAELA MÉLIAN – Chant du Nix | Kunstverein Harburger Bahnhof

Harburg | FR 09 OKT 20 | Kunstverein, Eröffnung: 19 Uhr | Rauminstallation von Michaela Melián bis 08 NOV 20 | Mit Textfragmenten aus der Anfangszeit des Rundfunks in der Weimarer Republik, mit einer elektronischen Komposition und zwei Streichinstrumenten beschreibt sie einen begehbaren Raum für ein „Lautsprecher-Publikum“ im Saal. Klänge und Schall breiten sich aus über präparierte Trichter-Lautsprecher, die ursprünglich für Außenräume gebaut und geeignet sind | Eintritt frei

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Der HARBURGER HAFEN | Dorf auf dem Wasser

VIDEO | Dokumentation des NDR | Attribute des Harburger Hafens: ein Hauch von Nostalgie und Hafenromantik, ein Biotop für wasserverliebte Eigenbrötler. Für Investoren und Stadtplanende ein hochattraktives Areal mitten in Harburg. „NDR nordstory“ begleitet Menschen, die das Leben im heutigen Binnenhafens prägen: Als Hausbootbewohner, Kulturschaffende, Werftarbeitende oder Kreative.

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HANS THUAR & AUGUST MACKE – Ziemlich beste Freunde | Kunsthaus Stade

Stade | Kunsthaus, Ausstellung vom 19. September 2020 bis 10. Januar 2021 | Die Kunstschau rückt Leben und Werk zweier expressionistischer Künstler in den Fokus, die durch eine besondere Freundschaft miteinander verbunden sind. Im Mittelpunkt steht Thuar, ein Künstler, dessen Werk beinahe in Vergessenheit geraten ist. Viele seiner Bilder wurden bisher nie gezeigt.

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PHÖNIXKLASSE | Das mobile Atelier – Kunst auf Rädern

Harburg | Die Idee des mobilen Ateliers besteht darin, sich als inklusive Kunstgruppe in der Region Hamburg und Umgebung für Mitmach-Aktivitäten für Menschen mit und ohne Einschränkung anzubieten. Im Weiteren sind die Präsentation der Kunstwerke in der Öffentlichkeit in Form von Ausstellungen oder Publikationen geplant.

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Tanz der Wände | WANDMALEREI in Harburg

Harburg | In Hamburgs Süden ist eine Freiraumgalerie für großflächige Urban Art entstanden. Mit Wandgemälden in der Harburger Innenstadt und dem Binnenhafen, schlagen die künstlerischen Interventionen einen Bogen zwischen zwei räumlich und funktional separierten Stadtteilen, die zwar direkt nebeneinander liegen, jedoch durch durch Bahn- und Autotrassen getrennt sind. Diese neueren Arbeiten ergänzen ältere wie z.B. ROLF THIELEs 2-teiliges Wandbild „Veränderung durch Bewegung, 1985“ (Frontbereich, Einkaufszentrum Seeveplatz) und JOS WEBERs Deckengemälde „Anamorphose“, 1978).

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Harburger RATHAUSKONZERT 2020 | Der Corona-Stream

TIPP | Digitaler Konzert-Stream | Aufzeichnung aus dem Harburger Rathaus vom SO 09 AUG 20 | Rathauskonzert in Zeiten von Corona, moderiert von Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen und Johannes Jörn vom Trägerverein zur Förderung der Jugend-, Kultur und Sozialarbeit im Bezirk Harburg. ( Foto: Jens Ullheimer )

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HARBURG von 1970 bis heute | Wolfgang Becker und Gerhard Szczepaniak

BUCH-TIPP | Harburg – die verlorene Stadt? Glaubt man Zeitzeugen, so hatte das einstige hannoversche Provinzstädtchen vor dem Zweiten Weltkrieg noch Flair und Atmosphäre. Nach dem Krieg und dem Wiederaufbau sei es in den 1970er Jahren erneut „zerstört“ worden – diesmal von den Stadtplanern, die den Innenstadtring und die S-Bahn bauen ließen. Dieses Buch will mit dem Mythos vom „alten, schönen“ Harburg aufräumen. Der heimische Fotograf Gerhard Sczcepaniak zeigt, dass Harburg nicht nur verloren, sondern an vielen Stellen auch gewonnen hat – eine Reise in die jüngere Vergangenheit mit vielen Schlaglichtern auf die Gegenwart. Die Analyse einer umwälzenden Entwicklung, die noch lange nicht abgeschlossen ist, liefert der HAN-Journalist Wolfgang Becker. Eine kurze Chronik von Ralf Busch bietet den Einstieg in Harburgs wechselvolle Geschichte.

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PETER LINDBERGH – Untold Stories – Eine Retrospektive

Hamburg | Eröffnung: MI 20 JUN 20 | Museum für Kunst und Gewerbe 19 Uhr | Ausstellung bis 01. November 2020 | Die erste von Peter Lindbergh selbst kuratierte Werkschau. Zusammenstellung von 140 Arbeiten aus den frühen 1980er-Jahren bis in die Gegenwart. Ein Großteil der Aufnahmen wurde noch nie gezeigt; andere sind von Zeitschriften wie Vogue, Harper’s Bazaar, Interview, Rolling Stone, W Magazine oder dem Wall Street Journal in Auftrag gegeben und veröffentlicht worden.

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Der TRAUM vom Süden – Die Sammlung des Senators Martin Johan JENISCH

WIEDERERÖFFNUNG am Donnerstag, den 7. Mai 2020 | Hamburg | Jenisch-Haus | Die Ausstellung präsentiert bis zum 18. Januar 2021 eine exquisite Auswahl von Gemälden aus der Sammlung Jenisch, u.a. von namhaften Künstlern wie Johan Jacob Gensler, Anton Melbye, Franz Xaver Winterhalter, Franz Ludwig Catel sowie der Brüder Franz und Johannes Riepenhausen. Es wurde zudem ein sehr empfehlenswertes DIGITORIAL erstellt, das sich auf dem hohen Niveau der Frankfurter Museen befindet.

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