Die LANGE NACHT der MUSEEN in Harburg 2026

Nachts im Museum: In Harburg nehmen die Sammlung Falckenberg, das Archäologische Museum, der Kunstverein Harburger Bahnhof, Planet Harburg und das Museum der Elektrizität teil.

23. Lange Nacht der Museen Hamburg

Rund 25.000 Besucher:innen haben in der Vergangenheit die Gelegenheit genutzt, die Hamburger Museen bis tief in die Nacht zu erkunden. Auch die Harburger Museen laden mit einem vielfältigen Ausstellungs- und ausgewählten Sonderprogrammen ein.



Lange Nacht der Museen

SA 18. April 2026

www.langenachtdermuseen-hamburg.de

TICKETS | Die Eintrittskarten kosten 18,- Euro / ermäßigt 12,- Euro

TICKETS im VORVERKAUF

Neu: Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erhalten mit einem 0 €-Ticket freien Eintritt.

Das Ticket enthält den Eintrittspreis für die teilnehmenden Museen sowie die Berechtigung zur Nutzung der Langen Nacht-Verkehrsmittel und aller HVV-Linien zur An- und Abreise von Sonnabend 17 Uhr bis Sonntag 10 Uhr.


Das komplette PROGRAMM in HARBURG


PLANET HARBURG

Ex-Karstadt-Gebäude (Erdgeschoss)

18 bis 1 Uhr
SUPERMAN IN SHORTS
Das Metropolis Kino zeigt ein Kurzfilmprogramm (Spieldauer ca. 40 Min., wird stündlich wiederholt)
Cartoons mit Superman auf 16mm-Material für cinephile Fans ab 12 Jahren.

(Eintritt im Rahmen der Langen Nacht der Museen frei).


SAMMLUNG FALCKENBERG

Wilstorfer Straße 71 | Phoenix-Hallen

Barrierefreiheit
Eingang: nicht barrierefrei zugänglich
Museum Erdgeschoss: nicht barrierefrei zugänglich
Museum weitere Etagen: nicht barrierefrei zugänglich
WC: nicht barrierefrei zugänglich

Eingeschränkt barrierefrei. Bei Rückfragen kontaktieren Sie uns bitte vor Ihrem Besuch.
Tel.: 040 32 10 31 00
Mail: [email protected]

DANIEL SPOERRI

18:30–19:15 Uhr, Erdgeschoss
Führung durch die Ausstellung DANIEL SPOERRI – ICH LIEBE WIDERSPRÜCHE

19–21 Uhr, 3. Obergeschoss
Workshop: Fadenscheinige Orakel
Für seine Fadenscheinigen Orakel zerschnitt Daniel Spoerri volkstümliche Spruchtücher und arrangierte sie zu neuen poetischen Werken. Bei diesem kostenlosen Angebot können alle Besucher:innen ihre eigenen Sprüche und Motive sticken. Unter Anleitung von Alexa Gieseler, Studentin Kostümdesign an der HAW.

20–20:45 Uhr, Erdgeschoss
Blick hinter die Kulissen: Das Schiebelager der Sammlung Falckenberg
In dieser Führung wird Ihnen das Depot der Sammlung Falckenberg vorgestellt. Da dieser Bereich nur mit Führung begehbar ist, ist die Teilnahmezahl begrenzt und eine Anmeldung zwingend erforderlich.

21–21:45 Uhr, Erdgeschoss
Eat Art und Fallenbilder
Themenführung
in der Ausstellung DANIEL SPOERRI – ICH LIEBE WIDERSPRÜCHE
Eat Art beschreibt eine Kunstrichtung der 1960er Jahre. Daniel Spoerri gilt als ihr Begründer, da er Kunst und Kulinarisches in seinen Fallenbildern verbindet. In dieser Führung erhalten Sie einen Einblick in die Kunstform, indem wir uns die Fallenbilder Spoerris und vergleichbare Werke der Sammlung Falckenberg genauer ansehen.

22–22:45 o’clock, ground floor
Public Guided Tour in English
In this tour, artist and art guide Jeff Turek will give you an overview of the Daniel Spoerri exhibition.

23–23:45 Uhr, Erdgeschoss
Secrets & Surveillance
Themenführung: Die Rauminstallationen von Jonathan Meese & Jon Kessler
In dieser Führung werden Ihnen die begehbaren, multimedialen Rauminstallationen von Jonathan Meese und Jon Kessler vorgestellt. Hinweis: Diese Führung eignet sich nicht für Menschen, die von Epilepsie betroffen sind oder empfindlich auf Fernsehflimmern reagieren.

00–00:45 Uhr, Erdgeschoss
Führung durch die Ausstellung DANIEL SPOERRI – ICH LIEBE WIDERSPRÜCHE

00–00:45 Uhr, Erdgeschoss
Führung durch die Ausstellung DANIEL SPOERRI – ICH LIEBE WIDERSPRÜCHE


ARCHÄOLOGISCHES MUSEUM

Museumsplatz 2, 21073 Hamburg

Barrierefreiheit

Eingang: barrierefrei zugänglich
Museum Erdgeschoss: nicht barrierefrei zugänglich
Museum weitere Etagen: nicht barrierefrei zugänglich
WC: barrierefrei zugänglich

Die Ausstellungen im Erdgeschoss sind teilweise barrierefrei.

Tel. 040 4 28 71 24 97
Tel. 040 4 28 71 36 09
Mail: [email protected]

Mythos. Macht. Superkraft – Mit Superhelden durch die Nacht

Die Sonderausstellungen „MYTHOS SUPERHELDEN – Von Herakles bis Superman“ sowie „Bildvergrabungen – Kunst im Dialog mit der Erde“ haben für alle Nachtschwärmer von 18 bis 1 Uhr nachts geöffnet.

Ein abwechslungsreiches Programm für jedes Alter erwartet die Gäste.

So können sie zum Beispiel Superhelden live erleben: Spiderman, Wonder Woman und Captain America sorgen für beeindruckende Begegnungen und perfekte Fotomomente. Und beim Kinderschminken werden kleine Gäste in mutige Superheldinnen und Superhelden verwandelt. Lustige Portraits können in der Ausstellung gemacht werden: An den Selfie-Stationen lassen sich die eigenen Superkräfte perfekt in Szene setzen. Der Comiczeichner und Karikaturist Jens Natter porträtiert die Nachtschwärmer humorvoll und mit treffsicherer Ähnlichkeit.

Auch die archäologische Ausstellung „Abenteuer Archäologie“ ist mit dabei.
18 Uhr bis 18:30 Uhr, Treffpunkt: Harburger Rathausplatz 5, Foyer
19 Uhr bis 19:30 Uhr, Treffpunkt: Harburger Rathausplatz 5, Foyer
20 Uhr bis 20:30 Uhr, Treffpunkt: Harburger Rathausplatz 5, Foyer
22 Uhr bis 22:30 Uhr, Treffpunkt: Harburger Rathausplatz 5, Foyer
23 Uhr bis 23:30 Uhr, Treffpunkt: Harburger Rathausplatz 5, Foyer
Kurzführungen: SUPERFUNDE
Die Highlights in der Ausstellung „Abenteuer Archäologie“ haben es in sich: diese Superfunde haben die Wissenschaft vorangebracht und das Verständnis für die Geschichte unserer Vorfahren grundlegend verändert.


ELECTRUM – MUSEUM DER ELEKTRIZITÄT

Harburger Schloßstraße 1, an der Fußgängerunterführung.

Barrierefreiheit

Eingang: nicht barrierefrei zugänglich
Museum Erdgeschoss: nicht barrierefrei zugänglich
Museum weitere Etagen: nicht barrierefrei zugänglich
WC: nicht barrierefrei zugänglich

Tel.: 040 32 50 73 53
Mail: [email protected]

Kurios, elektrisch, überraschend

Schon mal ein selbstspielendes Klavier gehört oder ein Flötentelefon gesehen? In unserem Elektrotechnik-Museum entdecken Sie ungewöhnliche Geräte wie Orchestrion, Pedoskop, Pendelzähler oder die Schottsche Karre. Dazu bunte Radios, große Fernseher und die Geschichte der Stromversorgung. Neugierig?

18:00 Uhr bis 01:00 Uhr
Magformers
Kinder bauen und konstruieren mit magnetischen Kunststoffformen.

18:15 Uhr bis 18:45 Uhr
20:00 Uhr bis 20:45 Uhr
22:30 Uhr bis 23:00 Uhr
Kuriose Stromsachen – von Flötentelefon bis Schottsche Karre
Arolac. Flötentelefon. Müholos. Ibach. Heinzelkoch. Pendelzähler. Schwebende Bratpfanne. Rauchverzehrer, Glühlicht. Geradeausempfänger, Piano-Forte-Symposium … Was klingt wie Zauberei, ist Elektrotechnik! In dieser Führung lüften wir die Geheimnisse hinter kuriosen Namen.

18:30 Uhr bis 00:00 Uhr
Elektrisches Kabinett
Staunen Sie über die Welt der Elektrotechnik.

19:00 Uhr bis 19:45 Uhr, Plattdeutsch
21:30 Uhr bis 22:15 Uhr, Plattdeutsch
Reis dörch de Sammlung
Laat ji mitnehmen vun uns Begeisterung för elektrische Greten.

19:30 Uhr bis 20:00 Uhr
Schließe den Kreis
Kinder erstellen ihren eigenen Stromkreis und bringen die Glühlampe zum Leuchten.

20:30 Uhr bis 21:00 Uhr
23:30 Uhr bis 00:00 Uhr
00:30 Uhr bis 01:00 Uhr
Reise durch die Sammlung
Lassen Sie sich von unserer Begeisterung für elektrische Geräte anstecken.

20:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Der Wurstwiderstand
Wir legen Spannung an ein Wienerwürstchen. Der fließende Strom erwärmt das Würstchen in Sekundenschnelle.
NUR FÜR FACHLEUTE – NICHT NACHMACHEN!


KUNSTVEREIN HARBURGER BAHNHOF

Hannoversche Straße 85, Alter Fernbahnhof

Barrierefreiheit

Eingang: barrierefrei zugänglich
Museum Erdgeschoss: barrierefrei zugänglich
Museum weitere Etagen: barrierefrei zugänglich / keine weitere Etage vorhanden
WC: nicht barrierefrei zugänglich

Tel.: 040 76 75 38 96
Mail: [email protected]

TIPP: Die Ausstellung ist vom 21.03. – 07.06.2026 kostenlos zu sehen.

18:00 Uhr bis 01:00 Uhr
»Ag47 o Pb82 || Silber oder Blei|| Plata o Plomo
Juan Ricaurte-Riveros’ erste Einzelausstellung wandelt den Ausstellungsraum in eine Installation aus Video, Sound, Skulptur und Licht, in der der Künstler eine Geschichte von Gier, Macht, Gewalt und widerständigen Herzen erzählt.
Der titelgebende Ausdruck “Plata o Plomo” (Silber oder Blei) entstammt dem kolumbianischen Slang während der Drogenkriege der 1980er- und 90er-Jahren. Bis heute wird Plomo analog für Kugeln verwendet. Für den Künstler verkörpert die Redewendung die Gier spanischer Kolonialherren, konservativer Kreolen, liberaler Mestizen, der Narcos, Großgrundbesitzer, Pharmaindustrie und anderer, deren Machtansprüche allesamt Spuren auf südamerikanischen Böden hinterlassen haben. 
Übertragen auf eine Makroperspektive wirkt “Plata o Plomo” wie der Schlachtruf einer politisch-ökonomischen Weltordnung, die auf Gewalt, Leid und dem Recht der Stärkeren basiert und wirkt heute wieder omnipräsent.

Performance von Kameron Locke



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