Schneefreier Ersatztermin für das ausgefallene Konzert im Januar 2026.

Der Dirigent Aurel Dawidiuk | Foto: Irene Zandel
Ein flüchtiger Moment des Erwachens: Die Feder setzt an, die ersten Töne erklingen, der Vorhang hebt sich, die Schicksalsfanfare erklingt … Die Symphoniker Hamburg laden zu einem Konzertabend voller Kontraste und Emotionen in die Friedrich-Ebert-Halle ein.
„Am Pult ist mit dem 2000 geborenen Aurel Dawidiuk einer der spannendsten Dirigenten der jüngsten Generation zu erleben, »ein neuer Stern vom Dirigentenhimmel« (Hamburger Abendblatt). Mit Energie, Präzision und Sinn für emotionale Tiefe führt er die Symphoniker Hamburg durch ein Programm, das wie ein Spiegelbild der Seele wirkt: Schönheit, die sich in Bewegung entfaltet, Leidenschaft, die zur Form wird – zwischen Eleganz und eruptiver Wucht, zwischen leiser Intimität und orchestraler Größe.“ [ via Elbphilharmonie ]
Besetzung
Symphoniker Hamburg
Dirigent: Aurel Dawidiuk
Szymon Nehring, KlavierProgramm
Wolfgang Amadeus Mozart
Ouvertüre zu »Le nozze di Figaro« KV 492
Konzert für Klavier und Orchester B-Dur KV 595PAUSE
Piotr I. Tschaikowsky
Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36Dauer: ca. 2 Stunden
„Mozarts funkelnde Ouvertüre zu »Le nozze di Figaro« eröffnet das Programm – ein musikalisches Spiel mit Licht und Schatten, Witz und Dramatik. Andere Töne schlägt das zweite Mozart-Stück des Konzerts an: Sein letztes Klavierkonzert Nr. 27 in B-Dur erscheint leise und klar, von fast überirdischer Transparenz. Interpretiert wird es von dem polnischen Pianisten Szymon Nehring, der zu den herausragenden Pianisten seiner Generation zählt und gern gesehener Gast bei den Symphonikern ist. Der Mehrfach-Preisträger des renommierten Arthur-Rubinstein-Wettbewerbs bringt mit feiner Klangkultur und lyrischer Tiefe die Melodien zum Leuchten.
Der zweite Teil des Abends gehört der musikalischen und emotionalen Welt Peter I. Tschaikowskys. Seine Symphonie Nr. 4 in f-Moll ist ein Bekenntnis zur Schönheit trotz innerer Not – ein dramatisches Werk, das zwischen Zweifel und strahlender Gewissheit pendelt. Es entstand als »Schicksalssymphonie« in einer düsteren Lebensphase, geprägt von persönlichen Krisen, die von der unerfüllten Liebe zu einem Geiger über eine Scheinehe bis hin zu einem Selbstmordversuch reichten, für die der Komponist eine musikalische Erlösung als Widerhall komponierte.“ [ via Elbphilharmonie ]
Friedrich-Ebert-Halle
Symphoniker Hamburg.
Vom Figaro zur SchicksalssymphonieMozart: Ouvertüre zu »Le nozze di Figaro« & Klavierkonzert KV 595 / Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 4
FR 08 MAI 26 | Klassikkonzert 19.30 Uhr
Restkarten für das Konzert können (auch von Nicht-Mitgliedern der Musikgemeinde Harburg!) eine halbe Stunde vor der Veranstaltungen an der Abendkasse (30 €, ermäßigt 15 €) erworben werden, Vorbestellung unter Telefon: 0157-33082827.

Der Verein Musikgemeinde Harburg bietet neben Veranstaltungen im Helms-Saal (Harburger Theater) und an anderen Veranstaltungsorten mindestens 10 Konzerte jährlich in der für ihre Akustik berühmten Friedrich-Ebert-Halle: Vom Klavierabend über Kammermusik mit Ensembles verschiedener Größe bis zum großen Orchesterkonzert; Ensemble Resonanz, das Philharmonische Staatsorchester Hamburg und die Symphoniker Hamburg gastieren regelmäßig in Harburg.