TOBIAS GRUBEN – Liebe frisst Leben

Tobias Gruben in den 1980er-Jahren

DIE LIEBE FRISST DAS LEBEN spürt dem Werk von Tobias Gruben nach, der auch mehr als zwanzig Jahre nach seinem Tod als ungeschliffener Diamant deutscher Popkultur als nahezu unentdeckt gilt. Junge Bands wie Messer oder Isolation Berlin inspiriert der Sänger von Cyan Revue und Die Erde zu Coverversionen. Der Film erzählt aber nicht nur von einer unvollendeten Musikerkarriere, sondern er beschreibt auch den anhaltenden Kampf eines Sohnes um die Anerkennung seines Vaters.


In Interviews, teils unveröffentlichter Musik und Briefen führt DIE LIEBE FRISST DAS LEBEN direkt in das Herz und den Kopf eines fast vergessenen Musikers, der kurz vor dem kommerziellen Durchbruch an einer Überdosis stirbt und dessen Texte und Lieder bis heute berühren.

Ein Film von

Oliver Schwabe,
in Hannover geboren, ist Autor, Regisseur und Kameramann vieler Spiel- und Dokumentarfilme, darunter EGOSHOOTER mit Tom Schilling und ZARTE PARASITEN mit Robert Stadlober sowie Architekturfilme zusammen in Zusammenarbeit mit Hans-Georg Esch. Er hat die Kamera bei FRAKTUS geführt. Schwabe ist Mitglied der Deutschen Filmakademie und seit 2019 Professor für Fernsehdramaturgie / kreative Fernsehproduktion mit dem Schwerpunkt Dokumentarfilm an der Kunsthochschule für Medien Köln.

Hendrik Otremba
wurde 1984 im Ruhrgebiet geboren und lebt heute in Berlin. Er ist Schriftsteller, bildender Künstler und Sänger der Gruppe Messer, außerdem arbeitet er als Dozent für kreatives Schreiben und gelegentlich als Kurator. Als freier Journalist schreibt er sporadisch über Musik. Seine Malereien werden als Plattencover und in verschiedenen Magazinen veröffentlicht und ausgestellt. Mit Messer hat er bisher drei Alben veröffentlicht, zuletzt 2016 »Jalousie«. Im März 2017 ist sein Debütroman »Über uns der Schaum« erschienen, im August 2019 folgte der zweite Roman »Kachelbads Erbe« bei Hoffmann und Campe.

Mit: Imogen Gruben, Sebastian Gruben, Florian Langmaack, Heidrun Tuchenhagen, Horst Petersen, Felix Huber, Tobias Levin, Alfred Hilsberg, Peter Sempel, FM Einheit, Rocko Schamoni, Hendrik Otremba und Messer, Paul Pötsch, Timm Völker, Fee Kürten/Tellavision, Tom Schilling, Isolation Berlin und den Stimmen von Gustav Peter Wöhler und Robert Stadlober


VIDEO | Tobias Gruben und Die Erde – Hassle ( 1989, Ultraschall Studio )


PRESSESCHAU

Wie Schwabes Porträt das Leben und das Werk dieses rätselhaften Sängers verschränkt, ist fesselnd und hochspannend, die Wiederentdeckung eines Superstars, der nie einer war.“
– Die Zeit

(…) ein wirklich sehr anrührender Film, weil er Gruben sehr nahe kommt, vor allem auch durch seine Schwester Imogen Gruben, die viel zu Wort kommt (…) Der Film hat wirklich große Momente und ist ansonsten angenehm unspektakulär gemacht.
– Deutschlandfunk Kultur

(…) ein schönes, trauriges Porträt über einen jungen Musiker, der auch an der Strenge seines Vaters, einem bekannten Archäologen, zerbrach. Und nun endlich gewürdigt wird.
– Bayern 2

Würde Gruben noch Leben, er wäre hier so etwas wie Nick Cave für den Rest der Welt.
– Westzeit

Musikpoet mit düsterer Seele

Dirk Schneider im Gespräch mit Andreas Müller | deutschlandfunkkultur | Beitrag lesen

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„Er gehörte zur Hamburger Schule, hatte eine Band mit Christoph Schlingensief und stand kurz vor einem großen Plattenvertrag. Dann starb Tobias Gruben mit nur 34 Jahren. Posthum erscheinen nun ein Film sowie ein Album zu seinem Werk.“


VIDEO-Dokumentation

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TRAILER


SOUNDTRACK

Der Soundtrack zum Film wird in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Label ZickZack Platten und dem Kölner Label mindjazz music veröffentlicht und präsentiert nicht nur Cover-Interpretationen von derzeitigen jungen Künstler*innen, sondern auch bisher unveröffentlichte Lieder von Tobias Gruben und „Die Erde”.

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