MOZART – Requiem | Harburger Kantorei

Mozart - Barbara Krafft, 1819 [Public domain], via Wikimedia Commons
Das wohl berühmteste Mozart-Porträt, 
in Anlehnung an das Familiengemälde von 1780/81 
postum gemalt von Barbara Krafft im Jahr 1819.

Die Harburger Kantorei widmet sich einer geheimnisumwitterten Komposition: Mozarts „Requiem“. Auf schönste Weise düster, drohend und ahnungsvoll, lässt uns Mozarts letztes, unvollendet gebliebenes Werk bis heute mit Fragen zurück. Seit über 200 Jahren zählt Mozarts Requiem zu den beliebtesten Kirchenmusikwerken überhaupt.


MOZART – Requiem | Harburger Kantorei

am Sonnabend, den 01. April 2017 | Johanniskirche in Harburg 19 Uhr

Solisten:
Angela Umlauf (Sopran),
Tiina Zahn (Alt),
Hendrik Lücke (Tenor)
und Christfried Biebrach (Bass)

Tickets zu € 25 / € 20 (Schüler/Studenten erm.) im Ticketshop Phoenix Center Harburg oder telefonisch unter 069 407 66 20.
Restkarten an der Abendkasse.

Im Frühsommer 1791 erhält Mozart von einem unbekannten „grauen Boten“ den Auftrag zur Komposition eines Requiems. Diese Totenmesse sollte Mozarts letzte Komposition sein. Und wurde eines seiner beeindruckendsten und auch bekanntesten Werke.

Die Musik des „Requiems“ ist von einer ungeheuren Intensität. Die ungewöhnlichen Umstände des Kompositionsauftrags und der zeitliche Zusammenhang der Seelenmesse mit Mozarts frühem Tod haben seit jeher eine Mythenbildung angeregt.


 

VIDEO | Mozart: Requiem / Abbado · Berliner Philharmoniker

 


 

Mozart, der zunehmend spürte, dass das Requiem zu seinem eigenen werden würde, beschäftigte sich bis zuletzt damit: »Selbst am Vorabende seines Todes ließ er sich die Partitur des Requiems noch zum Bette bringen und sang (es war zwey Uhr Nachmittags) selbst noch die Altstimme; Schack, der Hausfreund, sang, wie er es denn vorher immer pflegte, die Sopranpartie, Hofer, Mozart’s Schwager den Tenor, Gerle, später Bassist beym Mannheimertheater, den Bass. Sie waren bey den ersten Takten des Lacrimosa, als Mozart heftig zu weinen anfing, die Partitur bey Seite legte, und elf Stunden später um ein Uhr Nachts, verschied.«

So berichtet sein Schüler und Sekretär Franz Xaver Süßmayr.

„Das Werk ist besetzt mit vier Vokalsolisten (Sopran, Alt, Tenor und Bass), vierstimmigem Chor und einem kleinen klassischen Orchester, bestehend aus zwei Bassetthörnern, zwei Fagotten, zwei Trompeten, drei Posaunen, Pauken, Streichorchester und Basso continuo (Orgel). Auffällig ist das Fehlen der hohen Holzbläser (Flöten, Oboen) und der Waldhörner. Der Klang des Orchesters wird somit stark durch den biegsamen, dunklen Ton der Bassetthörner bestimmt. So wird eine „durch die sparsame Instrumentation noch verstärkte starke Abdunklung und Transparenz erreicht, und eine düster-ernste Grundstimmung erzielt“.

Im Vordergrund steht im Mozart-Requiem durchweg der vierstimmige Vokalsatz, es gibt nur kurze rein instrumentale Partien. Das Orchester hat mit wenigen Ausnahmen eher dienende Funktion. Auch die Vokalsolisten treten hinter dem Chor deutlich zurück und werden (außer im Tuba mirum) im Wesentlichen als Ensemble eingesetzt. Arien und vergleichbare Formen solistischer Virtuosität fehlen ganz, anders als in anderen kirchenmusikalischen Werken oder gar Opern Mozarts und seiner Zeitgenossen. Der Chor erhält allerdings, zumindest im Kyrie, erheblichen Raum zur Glanzentfaltung.“

via Wikipedia, Seite „Requiem (Mozart)“. 
In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 18. Dezember 2016, 17:10 UTC.  
(Abgerufen: 14. Februar 2017, 17:39 UTC)

St. Johannis | Trintatisgemeinde Harburg
Bremer Straße 9
21073 Hamburg

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In diesem Video von Levin Hübner stellt sich die Harburger Kantorei vor. Und zu hören gibt es Ausschnitte aus dem Heilig, heilig von Mendelssohn, den Fest- und Gedenksprüchen von Brahms und dem Bògòroditse Devo von Rachmaninow.

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