Harburger Theater 2020/21

Foto: Harburger Theater, Pressemappe

Die Spielzeit des Harburger Theaters auf einer Übersichtsseite. Die technisch moderne Privatbühne im Helms-Saal bietet auch ein einladendes Foyer mit integrierter Helms-Lounge, in der Besucher Speisen und Getränke genießen können. Das Programm ist überwiegend als Abo-System organisiert. Freier Ticket-Verkauf wird hier hervorgehoben.

Die neue Spielzeit wird eingeläutet! Das Harburger Theater hat berührende Geschichten und und tolle Komödien für Sie im Gepäck!

Das Harburger Theater wird aufgrund der aktuellen Situation und der Ausbreitung des COVID-19-Virus vom 2. November bis voraussichtlich Ende November 2020 geschlossen bleiben.


Spielzeit 2020 / 2021

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Glücklich in 90 Minuten

Eine musikalische Revue von Jan-Christof Scheibe über den Sinn des Lebens und die Suche nach dem Glück.

Eine Produktion der Birkhahn Productions / Institut für persönliche Bildung in Kooperation mit den Hamburger Kammerspielen.

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Spieldauer: 90 Minuten, inklusive Pause

TICKETS im VVK

Do 29.10. | 19:30 Uhr
Fr 30.10. | 19:30 Uhr
Sa 31.10. | 15:00 Uhr
Sa 31.10. | 19:30 Uhr

Ein Coach hält einen Vortrag über das Thema „Glück“. Auf einmal werden diese Erörterungen aber durch penetrantes Handyklingeln aus dem Zuschauerraum gestört: ein Zuhörer steht unvermittelt auf und telefoniert laut mit einem Geschäftspartner über einen unmittelbar bevorstehenden, fetten Deal.

Im Laufe der folgenden Szenen bekommen wir einen Einblick in das berufliche und private Leben des Investmentbankers Carl-Christian Blau, zwischendurch immer wieder unterbrochen und kommentiert vom Coach, der dessen Geschichte kurzerhand als Vorlage und Fallbeispiel für seine Ausführungen benutzt. Es entwickelt sich eine rasante Revue, in einem einzigartigen Wechsel zwischen Vortrag, Spielszenen und Musik. Ein pointierter Abend über Sinn und Unsinn unseres täglichen Lebens, aufgehängt an einer sehr speziellen Geschichte.

Blau hat plötzlich mit einem massiven Problem zu kämpfen: Eigentlich müsste er sofort nach Peking fliegen, um dort den telefonisch avisierten Mega-Deal einzutüten – jedoch aufgrund einer spontan auftretenden Zwangsneurose gelingt es ihm nicht, durch die Tür zu treten. Augenscheinlich hatte Blau in seinem früheren Leben viele kleinere Warnzeichen (erste Anzeichen von Burn-out, seine Scheidung) ignoriert, so dass es jetzt zum very worst case eines Jetsetters kommen musste – einer Agoraphobie, der Angst, das Haus zu verlassen. Diese Störung erweist sich alsbald schon als Glücksfall: Denn durch sie lernt Carl-Christian Blau das wahre Leben kennen.


Foto: Bo Lahola

Die Therapie

Psychothriller von Sebastian Fitzek.

Die Hamburger Kammerspiele zu Gast | Programmheft ansehen

Spieldauer: ca. 1 Stunde 30 Minuten, inklusive Pause

TICKETS im VVK

Do 12.11. | 19:30 Uhr
Fr 13.11. | 19:30 Uhr
Sa 14.11. | 19:30 Uhr
Mi 18.11. | 19:30 Uhr
Do 19.11. | 19:30 Uhr
Fr 20.11. | 19:30 Uhr
Sa 21.11. | 15:00 Uhr
Sa 21.11. | 19:30 Uhr

Dr. Viktor Larenz hat sich auf die einsame nordfriesische Insel Parkum zurückgezogen. Im Leben des ehemaligen Star-Psychologen aus Berlin ist schon lange nichts mehr so, wie es einst war. Vor vier Jahren ist seine Tochter Josefine einfach verschwunden. Sie war damals 12 Jahre alt. Viktor Larenz hatte das Mädchen zu einem Arztbesuch begleitet – und sie seitdem nie mehr gesehen. Polizeieinsatz, Sonderkommission, Medienrummel, doch von dem Mädchen in all den Jahren keine Spur.

Auf Parkum will Viktor Larenz an einem ausführlichen Interview über das Schicksal der Familie arbeiten. Ist es ein letzter Versuch, doch noch irgendeinen Hinweis auf ihren Verbleib zu erhalten? Oder ist es der Versuch, einen Schlussstrich zu ziehen und endlich zu akzeptieren, dass er sie nie wiedersehen wird?

Es ist November, Nebensaison, Viktor Larenz wähnt sich auf der Insel so gut wie allein. Ungestört. Nur sein Hund Sindbad leistet ihm Gesellschaft, ab und zu sieht der alte Inselbewohner Halberstädt nach dem Rechten. Da steht auf einmal diese geheimnisvolle Frau in seinem Arbeitszimmer. Was will sie von ihm? Warum scheint sie etwas zu wissen? Kann es sein, dass sie die erste Spur seit vier Jahren aufzeigen kann? Bedeutet sie Hoffnung oder Gefahr? Ein Sturm zieht auf. Es gibt keinen Ausweg, als sich der Vergangenheit zu stellen: Niemand verschwindet einfach so…


Foto: G2 Baraniak

Kempowski-Saga Teil 3: Ein Kapitel für sich

Schauspiel nach den Romanen „Uns geht’s ja noch gold“ und Teilen aus „Ein Kapitel für sich“ von Walter Kempowski

Das Altonaer Theater zu Gast

Für interessierte Pädagoginnen und Pädagogen wird kostenloses Begleitmaterial zu allen Teilen der Kempowski-Saga zur Verfügung gestellt! Schicken Sie einfach eine E-Mail an friederike.barthel@altonaer-theater.de

TICKETS im VVK

Do 07.01. 19:30 Uhr
Fr 08.01. 19:30 Uhr
Sa 09.01. 15:00 Uhr
Sa 09.01. 19:30 Uhr
So 10.01. 15:00 Uhr
Mi 13.01. 19:30 Uhr
Do 14.01. 19:30 Uhr
Fr 15.01. 19:30 Uhr

Im dritten Teil der Kempowski-Saga steht die Familie vor den Trümmern, die der Zweite Weltkrieg 1945 hinterlassen hat. Man erlebt am eigenen Leibe oder in der Nachbarschaft und bei Freundinnen und Freunden Elend, Hunger, Plünderungen und Gewalttätigkeiten. Aber man ist nicht ausgebombt und hat noch etwas Geld.

Zwischen Trümmerschutt und Ausgangssperren, Schwarzmarkt und Hamsterzügen versucht die Familie Kempowski nach der Katastrophe die bürgerliche Kontinuität wiederherzustellen. Wegen ein paar Frachtbriefen, mit denen er bei den Amerikanern die Ausplünderung der „Zone“ durch die Russen anprangern wollte, droht dem Ich-Erzähler Walter der nächste Schicksalsschlag: Inhaftierung im Gefängnis Bautzen.

Bei einem Besuch in Rostock wurde er festgenommen. Spionage hieß die Anklage. Neben Walter wurde Bruder Robert verhaftet und schließlich sogar die Mutter, nachdem Walter ihre Mitwisserschaft im Verhör zu-gegeben hat, was er sich nie verzeiht. Mutter und Söhne machen mit Haft und Häftlingen ihre ganz eigenen Erfahrungen, und so erzählt jeder aus seiner Perspektive, was ihm in der Welt der Eingeschlossenen widerfahren ist.

Und dennoch: Bei allem Leid zeigt sich der lakonische Humor Kempowskis in allen Figuren.


Foto: Bo Lahola

Eine verhängnisvolle Affäre

Schauspiel nach dem gleichnamigen Film von James Dearden

Spieldauer: 2 Stunden 20 Minuten inklusive Pause

Die Hamburger Kammerspiele zu Gast | Programmheft ansehen

TICKETS im VVK

Do 28.01. 19:30 Uhr
Fr 29.01. 19:30 Uhr
Sa 30.01. 19:30 Uhr
So 31.01. 15:00 Uhr
Mi 03.02. 19:30 Uhr
Do 04.02. 19:30 Uhr
Fr 05.02. 19:30 Uhr
Sa 06.02. 15:00 Uhr

Ein vermeintlich harmloser Seitensprung eskaliert zum tödlichen Rachefeldzug. Der Psychothriller und Kinoklassiker “Eine verhängnisvolle Affäre” bleibt unvergessen

Dan Gallagher ist erfolgreicher Anwalt und glücklich verheirateter Familienvater. Zufällig macht er die Bekanntschaft der attraktiven Verlagslektorin Alex Forrest. Er kann der Versuchung nicht widerstehen. Jedoch stellt sich heraus, dass Alex keinen One-Night-Stand, sondern eine Beziehung will. Für Dan kommt es allerdings nicht in Frage, seine Familie zu verlassen.
Mit Selbstmorddrohungen und Angriffen auf seine Privatsphäre versucht Alex, Dan zu erpressen. Eine unsichtbare Schlinge legt sich immer enger um seinen Hals.

Die Theaterfassung des berühmten Psychothrillers bietet eine wunderbare Vorlage für ein exzellentes Schauspielensemble.


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Auf der Bühne gehörst Du mir

Schauspiel mit Musik

Die Hamburger Kammerspiele zu Gast

TICKETS im VVK

Do 18.02. 19:30 Uhr
Fr 19.02. 19:30 Uhr
Sa 20.02. 19:30 Uhr
So 21.02. 15:00 Uhr
Mi 24.02. 19:30 Uhr
Do 25.02. 19:30 Uhr
Fr 26.02. 19:30 Uhr
Sa 27.02. 15:00 Uhr

Ehre, wem Ehre gebührt: „Auf der Bühne gehörst Du mir“ erhielt 2020 den bundesweiten Kabarettpreis Mindener Stichling. Die Jury ehrt damit die musikalische Virtuosität des multitalentierten Quartetts um Cornelia Schirmer, Delio Malär und der beiden Musiker Lorenz Schmidt und Alex Szustak, die Leidenschaft und Spielfreude der Akteure, den spitzzüngigen Witz des Stückes und die kluge Verknüpfung mit einem Klassiker der Weltliteratur. Die fulminante Fortsetzung des Kult-Mikromusicals „Auf alten Pfannen lernt man kochen“ sollten Sie nicht verpassen!

Frau Schirmer und ihr ehemaliger Schauspielschüler Delio treffen sich auf der Bühne zum Probenstart wieder. Sie ist von der Putzfrau zur Souffleuse aufgestiegen, er hat die Hauptrolle bekommen. Es ist einiges zwischen den beiden passiert und als wäre das unverhoffte Wiedersehen nicht kompliziert genug, proben sie nun auch noch den barocken Klassiker Gefährliche Liebschaften. Und zu allem Überfluss tragen noch zwei Musiker, die auch bereits mit Frau Schirmer Bekanntschaft gemacht haben, zu den Turbulenzen bei…

Man kann sicher sein, wenn diese Truppe am Werk ist, hat man es mit einer guten Schreibe, feinstem Schauspiel, höchster Gesangskunst, Multimusikalität und einem gehörigen Schuss Humor zu tun.


Foto: Anatol Kotte

Ich bin nicht Rappaport

Schauspiel von Herb Gardner

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TICKETS im VVK

Do 18.03. 19:30 Uhr
Fr 19.03. 19:30 Uhr
Sa 20.03. 19:30 Uhr
So 21.03. 15:00 Uhr
Mi 24.03. 19:30 Uhr
Do 25.03. 19:30 Uhr
Fr 26.03. 19:30 Uhr
Sa 27.03. 15:00 Uhr

Zwei völlig unterschiedliche Männer mit ganz unterschiedlichen Backgrounds – ein fast achtzigjähriger Jude, Nat, und ein ebenfalls nicht mehr blutjunger Schwarzer, Midge, begegnen einander täglich auf einer Bank im Central Park in New York. Angespornt vom Einfallsreichtum und feurigen Temperament Nats verbünden sie sich, zuerst widerborstig, dann abenteuerlich, gefahrvoll und mit großer Verve, gegen den Rest der Welt. Der will die Alten ins Abseits schieben und tut alles dafür, ihnen das Leben zu erschweren. Das ungleiche Duo begegnet den skurrilsten Typen und gerät in so manch aberwitzige Situation. Darüber entwickelt sich die kleine Zweckgemeinschaft mehr und mehr zur Freundschaft, in der man sich über die Widrigkeiten des Lebens hinweg hilft.

I’m Not Rappaport erhielt in der amerikanischen Produktion mit Judd Hirsch als Nat und Cleavon Little als Midge 1986 den Tony Award, den Outer Critics Circle Award und den John Glassner Award. Ein Jahr später hatte Ich bin nicht Rappaport in Berlin, Mannheim, Hannover und Hamburg Premiere. Will Quadflieg und Kurt Meisel spielten das Stück ab 1987 am Thalia Theater und gingen damit auch auf Tournee. Mit Walter Matthau und Ossie Davis wurde das Stück 1996 in Herb Gardners eigener Regie verfilmt.

Ich bin nicht Rappaport erzählt uns von der Begegnung zweier Menschen, die nichts weniger bedeutet, als dass sie ihr Leben verändern wird.


Helms-Saal, Museumsplatz 2, 21073 Hamburg

harburger-theater.de

Innerhalb eines Bühnenverbundes mit den Hamburger Kammerspielen und dem Altonaer Theater ergeben sich Synergieeffekte, wie Einsparung von Ensemble und künstlerischer Leitung in Harburg. Somit ist das Harburger Theater im Helms-Saal eine reine Gastspielstätte ohne Eigenproduktionen.

Zugang
Das Harburger Theater verfügt über einen barrierefreien Zugang in das Haus sowie auf die Garderoben- und Parkettebene.

Rollstuhlplätze
Für jede Vorstellung werden zwei Rollstuhlplätze im Parkett angeboten.

Toiletten
Das Harburger Theater verfügt über eine behindertengerechte Toilette.

Hörhilfen
Das Theater verfügt über eine Funkanlage für Hörgeschädigte. Für kompatible
Hörgeräte stehen Induktionsschleifen zur Verfügung.

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