Kunststätte Johann und Jutta BOSSARD

Jesteburg | Eine Stätte, an der die verschiedenen Künste Architektur, Bildhauerei, Malerei, Kunstgewerbe und Gartenkunst zu einer Einheit verschmelzen. Johann Bossard lehnte die Weimarer Republik ab, weshalb er sein Anwesen ab 1921 zu einem Gesamtkunstwerk ausbaute, das er als Keimzelle der Gegenkultur verstand. Aktuell als deutschnationaler Künstler kontrovers diskutiert.

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KULTURPALAST Harburg | Das Bürgerhaus

Harburg | Aus RIECKHOF wird KULTURPALAST | Das Bürgerhaus in der Rieckhoffstraße 12 hat einen neuen Betreiber: Die Stiftung Kultur Palast Billstedt. Für das Kulturzentrum in Harburg soll es künftig einen Mix geben aus neuen kulturellen Formaten und Altbewährtem aus Rieckhof-Zeiten.

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Der Harburger Blutmontag | Kapp-Putsch

Im Jahre 1920, kam es in Harburg während des Kapp-Putsches zu einem bewaffneten Kampf. Eine Freikorpstruppe hatte sich in der Heimfelder Mittelschule einquartiert, Harburger Arbeiter stellten sich ihnen entgegen. Es gab zahlreiche Verletzte und 25 Tote, zu denen auch der Freikorps-Hauptmann Rudolf Berthold gehörte.

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Jüdisches Leben in Harburg | Die ehemalige Synagoge

Die kleine jüdische Gemeinde in Harburg zählte im frühen 20. Jahrhundert noch 335 Mitglieder, bis sie 1938 nach dem Novemberprogrom der Nationalsozialisten ganz verschwand und heute fast in Vergessenheit geraten ist. Der religiöse Mittelpunkt der Gemeinde lag seit 1863 mit der Synagoge in der Eißendorfer Straße. An den ehemaligen Standort der Harburger Synagoge erinnert heute noch ein Nachbau des Eingangsportals.

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CLAUS GÜNTHER | Harburger Zeuge der NS-Zeit | Portraitreihe von ARD-Alpha

Was bleibt, wenn die letzten Zeuginnen und Zeugen nicht mehr am Leben sind? Wie kann auch den nachfolgenden Generationen nachhaltig vermittelt werden, was während der NS-Zeit geschah? Diese Fragen gaben den Anstoß für die Portraitreihe „Zeuge der Zeit“ von ARD-Alpha. Die Filme widmen sich ohne Ablenkung den Worten der Überlebenden – ihren Erlebnissen und Gefühlen. Der Harburger CLAUS GÜNTHER: Im 25. Jahr seiner ehrenamtlichen Tätigkeit bei den Zeitzeugen besucht er Schulen, um über die unselige NS-Zeit zu berichten und sich den Fragen der Heranwachsenden zu stellen.

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CARL IHRKE | 100 Jahre

Carl Ihrke wurde am 18. September 1921 geboren und war der wohl populärste Harburger Künstler der Nachkriegszeit. Sein starker Bezug auf Harburger Themen – die Reste der versinkenden historischen Bausubstanz in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts dokumentieren – traf den Nerv der Bevölkerung.

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DA SIND WIR* | Girls and Woman in Public Space – Eine Recherche in der Harburger Innenstadt

Harburg | Sich unbeschwert und frei im öffentlichen Raum zu bewegen ist für viele Frauen immer noch eine Herausforderung, ein feministischer Akt, draußen Raum einzunehmen. Wie fühlen sie sich in der Stadt? Wie würden sie die Stadt verändern? In drei Workshops haben Schülerinnen der Goethe-Schule-Harburg gemeinsam mit dem Team DSW im Stadtraum und online geforscht, künstlerische Interventionen umgesetzt und eigene Erfahrungen und Perspektiven in eine Ausstellung verwandelt.

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