HUNTER S. THOMPSON | Die Rolling-Stone-Jahre

Hunter S. Thompson | Rolling Stone Magazine Cover
Photo: Edmund Shea. Photo Colorization: Michael Elins

Er ist ein einmaliges Phänomen: Ikone der amerikanischen Gegenkultur, König des Gonzo-Journalismus und wegweisender Kultautor. Hunter S. Thompson ist nach wie vor in aller Munde, seine Meisterschaft bleibt unerreicht. Die Rolling-Stone-Jahre setzen Thompson jetzt ein weiteres Denkmal: Aus bislang unveröffentlichten Briefen und Thompsons wohl größten Arbeiten für den legendären Rolling Stone entsteht das Bild eines faszinierenden, einzigartigen Künstlers, den man so nah und intensiv noch nie erlebt hat.


Objektivem Journalismus am nächsten kam meiner Ansicht nach die Videoüberwachung in einem kleinen Supermarkt in Woody Creek, Colorado. [ Hunter S. Thompson, Die Rolling-Stone-Jahre ]

Im Januar 1970 schreibt der junge Hunter S. Thompson einen Brief an Jan Wenner, damals Herausgeber einer neuen aufregenden Zeitschrift, die sich gegen sämtliche Konventionen stellt. Ihr Name: »Rolling Stone«.

Beide wollen die Welt mit der Power der sogenannten Freak-Generation aus den Angeln heben: Hunter bewirbt sich für das Amt des Sheriffs in Aspen, Colorado, Wenner kämpft für eine subversive Form der Kultur. Beide ahnen, dass dies der Beginn einer besonderen Freundschaft ist.

Die ultimative Hunter-Bibel!

BUCH | HUNTER S. THOMPSON | Die Rolling-Stone-Jahre
Aus dem Amerikanischen von Teja Schwaner, Christoph Hahn, Wolfgang Farkas

LESEPROBE

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
768 Seiten
Heyne Verlag
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Fear and Loathing at Rolling Stone
22 x 14,6 x 5,2 cm

Manche Leute nannten es „einen großen Durchbruch im Journalismus“. Und ich dachte: „Heilige Scheiße, wenn ich damit durchkomme, warum soll ich dann weiter versuchen zu schreiben wie die New York Times?“ [ Hunter S. Thompson, Die Rolling-Stone-Jahre ]

Thompsons bahnbrechende journalistische Arbeiten für den »Rolling Stone«, aus denen seine legendärsten Bücher wie etwa »Angst und Schrecken in Las Vegas« entstanden, sind hier versammelt, einige davon bislang unveröffentlicht. Ergänzt durch zahlreiche Briefe aus den »Rolling Stone«-Archiven entsteht ein umfassendes Bild der persönlichen und künstlerischen Entwicklung des Poeten, Journalisten und gnadenlosen Zeit- und Kulturkritikers Hunter S. Thompson über mehrere Dekaden – von 1970 bis zum US-Wahlkampf 2004.

Zugleich sind »Die Rolling-Stone-Jahre« ein gewaltiger Rundumschlag gegen glatten Mainstream und die verlogenen Werte unserer Zeit, kurzum: die ultimative Hunter-Bibel.

FREAK BROTHERS | Briefwechsel zwischen Hunter S. Thompson und Jann S. Wenner

Jetzt reinlesen [303kb PDF]

„Das Buch illustriert nicht nur den politischen und gesellschaftlichen Wandel in den USA in der ersten Hälfte der siebziger Jahre, sondern taugt auch als eine Art Biografie des Autors und als Paradebeispiel für eine neue Art journalistischer Herangehensweise.“ (Spiegel Online )

„Amerikas letzter Gerechter.“ (Der Spiegel )

»Thompson ist unter den amerikanischen Journalisten der beste Schriftsteller, und unter den Schriftstellern ist er der beste Journalist.« (Frankfurt Allgemeine Sonntagszeitung )


VIDEO | Hunter S. Thompson | Arte TRACKS

Hunter Stockton Thompson

wurde 1937 in Louisville, Kentucky, geboren. Er begann seine Laufbahn als Sportjournalist, bevor er Reporter für den Rolling Stone und als Begründer des Gonzo-Journalismus zu einer Ikone der Hippiebewegung wurde. Zu seinen großen Büchern zählen neben Fear and Loathing in Las Vegas die journalistischen Romane Hells Angels, Königreich der Angst und Rum Diary. Thompson nahm sich am 20.02.2005 in seinem Wohnort Woody Creek, Colorado, das Leben.

Mit dem Tod von Hunter S. Thompson verlor die Welt nicht nur ihren wohl unbestechlichsten, schonungslosesten und scharfzüngigsten Reporter, sondern auch einen Schriftsteller, der zu den ganz Großen der amerikanischen Literatur gezählt werden muss. Wie niemand vor ihm ging er mit den Verfehlungen, der Doppelmoral und der bigotten Heuchelei der westlichen Gesellschaft ins Gericht.

———

SOCIAL MEDIA anonym durch Einsatz des c't-Projektes Shariff

Harburger Kultur | Artikel-Tipps