Harburger Theater 2019

Die Spielzeit des Harburger Theaters auf einer Übersichtsseite. Die technisch moderne Privatbühne der Hansestadt bietet auch ein einladendes Foyer mit integrierter Helms-Lounge, in der Besucher vor und nach der Vorstellung in gemütlichem Ambiente Speisen und Getränke genießen können.

Der Spielplan der Saison 2019

Eine irre Flucht durch Schweden gibt es ab Ende Februar in Die Analphabetin, die rechnen konnte von Jonas Jonasson zu sehen : Mit viel Tempo und Humor wird die Geschichte der Südafrikanerin Nombeko erzählt, die eben sehr gut rechnen kann und daher zur unfreiwilligen Leiterin eines Atomwaffenstützpunktes wird. Als sie vor zwei Mossad Agenten fliehen muss, begegnet sie nicht nur ihrer großen Liebe, sondern auch dem schwedischen Ministerpräsidenten und dem König selbst…

Das Saisonende bildet das Ein-Personen-Stück Place of Birth – Bergen Belsen mit Peter Bause. Wer dachte, mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges sei der Nazi-Spuk in Deutschland vorbei gewesen, der irrte. Nach wahren Begebenheiten entstand die Geschichte von dem Wanderführer Jakob Weintraub, der als Sohn jüdischer Eltern nach dem Krieg im Lager Bergen-Belsen geboren wurde und ergreifend von seinen konfrontierenden Erinnerungen und der Scheinheiligkeit seiner Mitbürger erzählt.


Spielzeit 2019


PROGRAMM


Die Analphabetin, die rechnen konnte

nach dem Roman von Jonas Jonasson

Das Altonaer Theater zu Gast in Harburg
Eine Koproduktion mit den Burgfestspielen Jagsthausen, UA 10.06.2017

Termine / Tickets im VVK

Premiere am 21. Februar 2019
Vorstellungen bis zum 02. März 2019

Nach „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ erzählt Bestsellerautor Jonas Jonasson nun die Geschichte der jungen Nombeko. Und dabei geht es um nichts Geringeres als noch einmal die Welt zu retten. Oder zumindest Schweden. Oder zumindest einen Teil von Schweden. Dazu braucht es eine emigrierte Schwarzafrikanerin, schwedische Zwillingsbrüder namens Holger (ja, beide heißen so) mit sehr unterschiedlichem Intelligenzquotienten und eine zornige Frau, die eigentlich auf alles zornig ist, was in Schweden nicht links von linksradikal ist. Ach ja, und natürlich eine Atombombe, die braucht es bei Jonasson auch wieder, aber sehen Sie selbst…

Mit viel Tempo und Humor wird die Geschichte der Südafrikanerin Nombeko erzählt, die eben sehr gut rechnen kann und daher nach vielen Irrwegen unfreiwillige Leiterin eines Atomwaffenstützpunktes wird. Mit einer Atombombe im Gepäck, die eigentlich nach Israel geschickt werden sollte, findet sich Nombeko in Schweden wieder. Sie trifft auf Holger, der ihr hilft die Bombe zu verstecken. Es gibt nur ein Problem, nämlich Holger, der Bruder von Holger – Der möchte mit der Bombe das Königtum in Schweden abschaffen.

Eine irre Flucht beginnt vor den Mossad Agenten A und B, zusammen mit Holger, Holger und dessen Freundin Celestine und am Ende gar mit dem Ministerpräsidenten Schwedens und dem König selbst. Dabei möchte Nombeko die ganze Zeit nur eines: die Bombe loswerden, ach ja: und eine Familie gründen. Ob ihr beides gelingt?


Peter Bause | Foto: Anatol Kotte

Place of Birth: Bergen-Belsen

Nach Motiven und Texten von Peter Schanz

Die Hamburger Kammerspiele zu Gast in Harburg

Programmheft ansehen

Termine / Tickets im VVK

Premiere am 04. April 2019
Vorstellungen bis 19. April 2019

Das Stück ist der dritte Teil dieser „ungeplanten Trilogie“: wieder mit Peter Bause, wieder in der Regie von Axel Schneider. Die beiden sind eine Zeitreise angetreten mit ganz unterschiedlichen Stücken, von sehr unterschiedlichen Autoren und auch unterschiedlichen inszenatorischen Handschriften.

Während Jugend ohne Gott noch vor dem Krieg eine Jugend mit schwindenden moralischen Ansprüchen zeigt, beschäftigt sich Die Judenbank mit dem fast schon absurden Vorgang, während des Krieges Jude werden zu wollen. In Place of Birth: Bergen-Belsen geht es um das Leben im Nachkriegsdeutschland.

Wer dachte mit dem Ende des Krieges sei der Nazi-Spuk in Deutschland vorbei gewesen, der irrte. Nach wahren Begebenheiten entstand die Geschichte von dem Wanderführer Jakob Weintraub. Dieser wurde als Sohn jüdischer Eltern nach dem Krieg im Lager Bergen-Belsen geboren. Obwohl er kein direktes Opfer des Nazi-Regimes war, wird er die Schatten der Vergangenheit nicht los. Seine Eltern hatten das KZ überlebt, mussten aber, wie viele andere Juden in Deutschland, nach der Befreiung am Ort des Schreckens als displaced persons leben, weil sie nicht sofort ausreisen durften. Bis zum heutigen Tag wird Weintraub mit seinen Erinnerungen konfrontiert und mit der Scheinheiligkeit seiner Mitbürger.