Harburger Theater 2018 / 2019

Die Spielzeit des Harburger Theaters auf einer Übersichtsseite. Die technisch moderne Privatbühne der Hansestadt bietet auch ein einladendes Foyer mit integrierter Helms-Lounge, in der Besucher vor und nach der Vorstellung in gemütlichem Ambiente Speisen und Getränke genießen können.

Spielzeit 2018 / 2019

Im September 2018 wird die neue Spielzeit eingeläutet!  Wir haben ein fantastisches Musical im Gepäck, ein kommunistisches Känguru dabei und neben tollen Komödien auch Weltliteratur! Tolle Stars wie Caroline Kiesewetter und Peter Bause sind auch von der Partie.

Für Kinder ab fünf Jahren zeigt das Harburger Theater in der Vorweihnachtszeit den Otfried Preußler Klassiker Das kleine Gespenst. Erstmalig konnten Besucherinnen und Besucher aus drei Vorschlägen ihre Lieblingsproduktion auswählen und somit aktiv an der Spielplangestaltung mitwirken. Kinder ab drei Jahren können die Geschichte Zum Glück gibt’s Freunde auf der Bühne bestaunen.

Das Harburger Comedyprogramm wartet mit großen Namen wie Jörg Jará, Rüdiger Hoffmann, der legendären Gayle Tufts und der Abschiedsshow von Henning Venske auf.

Den treuen Silvestergängern sei jetzt schon angeraten, sich David & Götz mit Träume. Leben. am 31. Dezember 2018 vorzumerken.


PROGRAMM

Henning Venske | Foto © Frank Koschembar

HENNING VENSKE

SO 28 OKT 18 ab 19 Uhr

Mehr Infos

HENNING VENSKE verabschiedet sich in 2018 von Freund und Feind mit seinem Programm Summa summarum. Musikalisch begleitet von seinem kongenialen Partner Frank Grischek. Der Kabarettist, Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller Henning Venske analysiert zum letzten Mal auf der Bühne die aktuellen politischen Entwicklungen mit einem Scharfsinn, der manchen Amtsinhaber, Würdenträger und Kampagnenjournalisten beschämen müsste. „Deutschlands meistgefeuerter Satiriker“ (Gerd Wollschon).

 


Der bewegte Mann | Foto (c) G2 Baraniak

Der bewegte Mann – Das Musical

Premiere am 20. September 2018
Vorstellungen bis zum 27. Oktober 2018

Vor 30 Jahren feierten Ralf Königs Comics große Erfolge, Mitte der 90er Jahre landete Sönke Wortmanns gleichnamiger Film mit Til Schweiger und Katja Riemann in den Hauptrollen einen Hit. Nun erobert die Komödie um Axel, Doro und Norbert die Theaterbühne – mit spritzigen Texten, ohrwurmverdächtigen Melodien und viel Witz garantiert die Produktion ein frisches und unterhaltsames Musicalerlebnis der Extraklasse!

Axel und Doro könnten so glücklich sein – sie sind jung, sexy und verliebt. Doch während Doro für eine Beziehung bereit ist, kann Axel sich nicht vorstellen, seine unwiderstehliche Männlichkeit nur einer Frau zu widmen. Und so kommt es wie es kommen muss: Doro erwischt ihren Axel in flagranti mit einer anderen und wirft ihn kurzerhand aus ihrer Wohnung und aus ihrem Leben. Aber so einfach ist das nicht – denn Doro ist schwanger.

Axel ahnt nichts von seinem Vaterglück. Stattdessen trifft er Norbert, der ihn sehr bereitwillig bei sich aufnimmt, denn Axel ist nicht nur für die Frauenwelt eine interessante Herausforderung… Und während Norbert ihn in eine Szene einführt, die für Axel in jeglicher Hinsicht vollkommen neu ist, begibt sich Doro auf verzweifelte Suche nach dem Vater ihres ungeborenen Kindes… und findet ihn im Bett mit Norbert. Eine Reihe von Missverständnissen und emotionales Chaos sind definitiv vorprogrammiert.

Zwischen Potenzmitteln und bauchfreien Sporttops, Diskussionen zu Tofuwurst und Monogamie ist Der bewegte Mann eine musikalische Komödie, die voller Witz und Ironie mit nahezu allen Klischees hetero- und homosexueller Beziehungen spielt. Dabei treibt jede der Figuren das Gleiche an: die Sehnsucht nach der großen Liebe.


Stephan Möller-Titel | Foto © G2 Baraniak

Die Känguru-Chroniken

nach den Textsammlungen von Marc-Uwe Kling

Premiere am 08. November 2018
Vorstellungen bis 17. November 2018

Termine / Tickets im VVK

Marc-Uwe Kling lebt mit einem Känguru zusammen. Dieses ist überzeugter Kommunist, steht total auf Nirvana und futtert unentwegt Schnapspralinen. Marc-Uwe ist ein Kleinkünstler, der nicht Kleinkünstler genannt werden möchte. Im Prinzip eine klassische Wohngemeinschaft.

Die Känguru-Chroniken berichten von den Abenteuern dieses Duos – dabei bekommen wir endlich Antworten auf die drängendsten Fragen unserer Zeit: Ist das Liegen in einer Hängematte schon passiver Widerstand? Warum heißt es recht haben und nicht link haben? Ist rechts vor links die Veräußerung reaktionärkonservativer Unterdrückungsmuster? Und schließlich geht es um die Frage aller Fragen: Wer ist besser – Bud Spencer oder Terence Hill?

So nimmt uns das ungewöhnliche Duo mit in seinen Alltag – mal bissig, mal verschroben, dann wieder liebevoll ironisch und stets völlig absurd.

Die Känguru-Werke (Reihe in 3 Bänden)

Marc-Uwe Kling und seine Radio-Kolumne »Neues vom Känguru« ist in der Kategorie »Beste Comedy« mit dem Deutschen Radiopreis 2010 ausgezeichnet worden.

VIDEO | Lesung bei ZEIT ONLINE


Der Spielplan der Saison 2019

Im Januar schlüpfen Caroline Kiesewetter und Tim Grobe in der rasanten Komödie Tour de Farce in insgesamt zehn Rollen und durchleben in einem Hotelzimmer alle Höhen und Tiefen des Lebens.

Einen Monat später kommt Aldous Huxleys Weltbestseller auf die Bühne. In Schöne neue Welt gibt es Wohlstand, Glück und Frieden. Der Preis dafür ist der völlige Verlust der Individualität. Kann dieses Konzept aufgehen? Auch 85 Jahre nach seinem Erscheinen sind die Themen dieses Romans überraschend und erschreckend aktuell.

Eine irre Flucht durch Schweden gibt es ab Ende Februar in Die Analphabetin, die rechnen konnte von Jonas Jonasson zu sehen : Mit viel Tempo und Humor wird die Geschichte der Südafrikanerin Nombeko erzählt, die eben sehr gut rechnen kann und daher zur unfreiwilligen Leiterin eines Atomwaffenstützpunktes wird. Als sie vor zwei Mossad Agenten fliehen muss, begegnet sie nicht nur ihrer großen Liebe, sondern auch dem schwedischen Ministerpräsidenten und dem König selbst…

Das Saisonende bildet das Ein-Personen-Stück Place of Birth – Bergen Belsen mit Peter Bause. Wer dachte, mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges sei der Nazi-Spuk in Deutschland vorbei gewesen, der irrte. Nach wahren Begebenheiten entstand die Geschichte von dem Wanderführer Jakob Weintraub, der als Sohn jüdischer Eltern nach dem Krieg im Lager Bergen-Belsen geboren wurde und ergreifend von seinen konfrontierenden Erinnerungen und der Scheinheiligkeit seiner Mitbürger erzählt.