Dvorák Messe in D-Dur | St. Pauluskirche

Dvorák Messe in D-Dur | St. Pauluskirche

Edward Burne-Jones | Saint Peter's Episcopal Church (Albany, New York)

Es singt der Chor Cantate Harburg, verstärkt durch den Fachgruppenchor der Abteilung Kirchenmusik der Musikhochschule Hamburg. Begleitet werden die Sängerinnen und Sänger von der Camerata Hamburg.


Der Chor Cantate Harburg wird von fünf Studierenden der Hochschule Anna Scholl, Mahela Reichstatt, Mari Fukumoto, Simon Obermeier und Tjark Pinne abwechselnd geleitet und dabei im Rahmen des Studiums von Professorin Hacker-Jakobi begleitet.

Ein besonderes Schmankerl wird sein, dass die Camerata Hamburg eine Uraufführung spielen wird. Komponist ist Prof. Frederik Schwenk, Dozent an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Das Werk ist ein klanglicher Kommentar zur Messe von Dvorák.

Der tschechische Komponist Antonin Dvorák komponierte die Messe D-Dur im Jahre 1887. Uraufgeführt wurde die Messe am 11.09.1887 unter Leitung des Komponisten zur Einweihung der neuen Schlosskapelle auf Schloss Lužany. Die erste öffentliche Aufführung gab es im April 1888 in Pilsen. Erstmals mit Orchester wurde das Werk im März 1893 in London uraufgeführt.

„Das Werk zeugt von Dvoráks Kunstfertigkeit, einen sakralen Text musikalisch zu fassen und gleichzeitig die heitere, unbeschwerte Atmosphäre der lieblichen böhmischen Landschaft und die Schlichtheit eines wahrhaft und tief religiös verwurzelten Landvolkes einzufangen, ohne sich dabei aber in folkloristischen Vereinfachungen zu verlieren.“ [ https://gemeinden.erzbistum-koeln.de/stifts-chor-bonn/dokumente/werkbeschreibung/Dvorak_Messe_op86.html ]

In einem Brief an seinen Auftraggeber vom 17. Juni 1887 berichtete Dvořák:

»Sehr geehrter Herr Rat und lieber Freund. Ich habe die Ehre Ihnen mitzuteilen, daß ich die Arbeit (die Messe D-Dur) glücklich beendet habe und daß ich große Freude daran habe. Ich denke, es wird ein Werk sein, das seinen Zweck erfüllen wird. Es könnte heißen: Glaube, Hoffnung und Liebe zu Gott dem Allmächtigen und Dank für die große Gabe, die mir gestattete, dies Werk zum Preis des Allerhöchsten und zur Ehre unserer Kunst zu beenden. Wundern Sie sich nicht, daß ich so gläubig bin – aber ein Künstler, der es nicht ist, bringt nichts solches zustande. Haben wir denn nicht Beispiele an Beethoven, Bach, Rafael und vielen anderen? Schließlich danke ich auch Ihnen, daß Sie mir die Anregung gaben, ein Werk in dieser Form zu schreiben, denn sonst hätte ich kaum je daran gedacht; bisher schrieb ich Werke dieser Art nur in großem Ausmaße und mit großen Mitteln. Diesmal aber schrieb ich nur mit bescheidenen Hilismitteln und doch wage ich zu behaupten, daß mir die Arbeit gelungen ist
[ Seite „Messe D-Dur (Dvořák)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 11. Juli 2018, 14:02 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Messe_D-Dur_(Dvo%C5%99%C3%A1k)&oldid=179059066 (Abgerufen: 1. Oktober 2018, 17:16 UTC) ]

Chorkonzert: Dvorák Messe D-Dur op. 86

Freitag, 26. Oktober 2018, 19.30 Uhr St. Pauluskirche | Eintritt frei

Abschlusskonzert eines Projektes der Hochschule für Musik und Theater und Cantate Harburg

Komponisten / Werk
Antonin Dvorák | Messe D-Dur op. 86
Frederik Schwenk | Klanglicher Kommentar zur Messe D-Dur op. 86 von A. Dvorák

Chöre, Ensembles und Orchester
Cantate Harburg,
Anna Scholl, Mahela Reichstatt, Mari Fukumoto, Simon Obermeier und Tjark Pinne.
Fachgruppenchor der Abteilung Kirchenmusik der Musikhochschule Hamburg
Camerata Hamburg
Projektorchester der Musikhochschule Hamburg

Die HAMBURGER CAMERATA ist das Kammerorchester der Hansestadt. Als kultureller Botschafter Hamburgs wirkt das Ensemble bei Gastspielen im In- und Ausland auch über die Grenzen der Stadt hinaus. In wechselnden Besetzungen, vom reinen Streichorchester bis zum schlank besetzten Sinfonieorchester, deckt die HAMBURGER CAMERATA die gesamte stilistische Bandbreite vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik ab.


VIDEO | Radio Filharmonisch Orkest (RFO) / Radiophilharmonieorchester aus Hilversum, Niederlande

00:00 Kyrie
05:40 Gloria
15:20 Credo
26:56 Sanctus
29:38 Benedictus
37:02 Agnus Dei


St. Pauluskirche

Alter Postweg 46,
21075 Hamburg

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