ANNE FRANK – Lasst mich ich selbst sein | Harburger Gedenktage 2018

ANNE FRANK – Lasst mich ich selbst sein | Harburger Gedenktage 2018

Anne Frank

Die Ausstellungeröffnung in der Harburger Bücherhalle bildet den feierlichen Auftakt zu den HARBURGER GEDENKTAGEN 2018.


Die Wanderausstellung des Anne Frank Hauses Amsterdam und des Anne Frank Zentrums Berlin zeigt in acht Teilen die Lebensgeschichte von Anne Frank und gibt Einblicke in die Zeit, in der sie gelebt hat.

Sie wendet sich auch direkt an Jugendliche mit Fragen zu Identität, Gruppenzugehörigkeit und Diskriminierung. Die Schau geht zudem der Frage nach, was wir heute bewirken können, und stellt Initiativen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus vor.

»Ich weiß, was ich will, habe ein Ziel, habe eine
eigene Meinung, habe einen Glauben und eine Liebe.
Lasst mich ich selbst sein, dann bin ich zufrieden!«
(Tagebuch der Anne Frank, 11. April 1944)

Anne Frank Wanderausstellung

FR 02 NOV 18 | Bücherhalle Harburg | Eröffnung 18 Uhr
Ausstellung bis 01.12.18 | Eintritt frei

Anmeldung per E-Mail für die Eröffnung erbeten unter: [email protected]

Kernelement des Ausstellungsprojekts ist der Ansatz der Peer Education. Im Rahmen eines zweitägigen Seminars werden bis zu 30 junge Menschen zu Peer Guides ausgebildet. Dabei lernen sie die Inhalte der Ausstellung und interaktive Methoden kennen, um andere Jugendliche durch die Ausstellung zu begleiten.

Die Ausstellung wird in diesem Zusammenhang von Jugendlichen aus Harburg begleitet. Schülerinnen und Schüler des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums, der Goethe Schule Harburg und der Stadtteilschule Süderelbe sowie des Jugendforums der Lokalen Partnerschaften Harburg wurden geschult, um Jugendliche (Schülergruppen) durch die Ausstellung zu führen und die Fragestellungen mit verschiedenen Methoden zu erarbeiten.

Führungen für Schulklassen und Jugendgruppen werden von den ausgebildeten Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Weitere Führungen werden von der Referentin des Anne-Frank Zentrums angeboten.


VIDEO


Harburger Gedenktage 2018

Erinnern für die Zukunft

Vorträge | Rundgänge | Filme | Lesungen | Ausstellung

1. bis 30. November 2018

Harburger Schulen, Kultureinrichtungen, politische und gesellschaftliche Organisationen und Vereine beteiligen sich mit Beiträgen und Veranstaltungen. Damit sind die Gedenktage vielfältig wie der Stadtteil selbst. Die Harburger Gedenktage erinnern an die Opfer und die Verfolgten des Nationalsozialismus – mit dem Fokus auf Akteure und Ereignisse im Bezirk Harburg, sie schauen aber auch auf die Gegenwart und die Zukunft. Extremismus, Diskriminierung und Verfolgung, Flucht und Vertreibung, Krieg, Selbstbehauptung und Widerstand sind auch aktuelle Themen.

Programmübersicht

ProgrammFLYER
  • Donnerstag 1.11.
    18:00 Harburger Rathaus, Großer Sitzungssaal
    Auftakt zu den Harburger Gedenktagen 2018
  • Donnerstag 1.11.
    20:00 Sauerkrautfabrik
    Antifaschistischer Abend
  • Freitag 2.11.
    18:00 Bücherhalle Harburg
    Eröffnung der Anne Frank Wanderausstellung „Lasst mich ich selbst sein“
  • Sonnabend 3.11. bis 1.12.
    Bücherhalle Harburg
    Ausstellung: „Lasst mich ich selbst sein“ – Anne Franks Lebensgeschichte
  • Sonnabend 3.11.
    19:00 Michaelis-Kirche Neugraben
    Konzert und Lesung: How high the moon – Swingjugend in Wilhelmsburg Eintritt: 8 €
    Während der Bombenkrieg 1943 über Hamburg tobt, zieht eine Jugendbande durch Wilhelmsburg und hört heimlich Jazz. Sie nennen sich die Pfennigbande und ihr Erkennungszeichen ist ein Pfennig am Jackenaufschlag mit zerkratztem Hakenkreuz. Ihre Art, aus der Reihe zu tanzen, wird durch Zeitzeugenberichte lebendig. Das Klotzquintett spielt mit modernen Arrangements Jazzstandards aus der damaligen Zeit. Das Süderelbe-Archiv erinnert an die Lebensläufe zweier Mitglieder der Pfennigbande aus Neugraben-Fischbek.
  • Sonntag 4.11.
    15:00 Treffpunkt: Haus der Kirche, Eingang
    Rundgang zu den Stolpersteinen für Harburger Opfer des Nationalsozialismus
  • Donnerstag 8.11.
  • 19:00 Rieckhof
    Szenische Lesung: „Ich blicke zum Himmel, ein Spalt im Beton, hinter dem mein Licht erlischt“
    Die SchülerInnen des Helmut-Schmidt-Gymnasiums haben es sich mit diesem Projekt zur Aufgabe gemacht, für das Menschsein einzustehen und gegen jegliche Formen von Ausgrenzungsmechanismen vorzugehen. Hierfür haben sie sich durch persönliche Zugänge mit dem Holocaust auseinandergesetzt und eine Szenische Lesung entwickelt. Die Lesung wird als Theaterinszenierung mit einem aufwendigen Bühnenbild, szenischer Lesung und musikalischer Begleitung aufgeführt. Eintritt frei.
    Projektseite: https://neugedenken.jimdo.com/ Veranstalter: Helmut-Schmidt-Gymnasium, „Viel Theater um uns!“ AG
  • Freitag 9.11.
    19:00 Honigfabrik Wilhelmsburg
    Lesung: „Das Kreuz mit dem Denkmal – das kriegerische 20. Jh. und das lokale Gedächtnis“
  • Sonnabend 10.11.
    17:00 Treffpunkt: Jüdischer Friedhof, Schwarzenberg
    Gedenken an die Pogromnacht
  • Donnerstag 15.11.
    19:30 BGZ Süderelbe, Stadtteilsaal
    Vortrag von Peter Offenborn: „Jüdische Jugend in Hamburg 1933-1945“
  • Freitag 16.11.
    19:00 Sauerkrautfabrik
    Film: „Nackt unter Wölfen“
  • Sonnabend 17.11.
    15:00 Treffpunkt: S-Bahnhof Heimfeld
    Antifaschistischer Stadtteilrundgang zu historischen Orten mit Geocaching
    Gemeinsam mit euch begeben wir uns auf die Spuren der Geschichte des antifaschistischen Widerstandes, der Verfolgung und des Gedenkens in Harburg. Dazu werdet ihr mithilfe von GPS-Koordinaten die Strecke erkunden. An ausgewählten Stationen der spannenden Strecke werden Informationen bereitgehalten. Nach einer kleinen Einweisung geht es los. Der Rundgang dauert ca. 2 Stunden. Wenn vorhanden: Bringt euer Smartphone mit einer GPS-App mit. Wenn nicht vorhanden, dann halten wir eine Anzahl von GPS-Empfängern für euch bereit. Für Android-Geräte empfehlen wir euch c:geo. Die App ist kostenlos unter http://goo.gl/jcf2NR im Google Play Store erhältlich. Für Apple Smartphones empfehlen wir euch GCTools. Die App ist kostenlos unter http://goo.gl/YbyRsb im App Store erhältlich. Am Ende bieten wir die Möglichkeit, in der Sauerkrautfabrik die Eindrücke Revue passieren und bei Kuchen und Getränken den Tag ausklingen zu lassen.
  • Montag 19.11.
    11:00 Bücherhalle Harburg
    Lesung mit Anja Tuckermann: „Wir schweigen nicht! Der Weg der weißen Rose und der Geschwister Scholl in den Widerstand“
  • Montag 19.11.
    18:00 Friedrich-Ebert-Gymnasium
    Vortrag von Wolfgang Kopitzsch: „Hamburger Polizisten im Holocaust“
  • Dienstag 20.11.
    18:30 Weltladen Harburg
    Vortrag und Diskussion mit Dennis Röder: „Wir sind doch keine Rassisten“
  • Donnerstag 22.11.
    19:00 Sauerkrautfabrik
    Antifaschistischer Abend
  • Sonnabend 24.11.
    8:30 Treffpunkt: Helms-Museum
    Busexkursion zur Gedenkstätte Bergen-Belsen
  • Montag 26.11.
    17:00 Oberschule Neu Wulmstorf, Aula
    Film: „Stolperstein“
  • Dienstag 27.11.
    19:00 Herbert-Wehner-Haus
    Lesung mit Heidi Leuteritz: „Vom Maurergesellen zum Parlamentspräsidenten – dann kamen die Nazis“
  • Mittwoch 28.11.
    19:00 Fischhalle
    Szenische Lesung: „Denunziation im NS-Staat. Vernehmungsprotokolle der Gestapo in Harburg“
    Denunziationen durch Privatleute waren dabei ein effektives Mittel der sozialen Kontrolle. In einer szenischen Lesung werden Vernehmungen von Beteiligten vorgestellt, die 1943 in der Gestapo-Außenstelle Harburg protokolliert wurden. Musikalisch wird die Veranstaltung von Ulrich Kodjo Wendt auf dem diatonischen Akkordeon begleitet.

Bücherhalle Harburg

Ausstellung: „Lasst mich ich selbst sein“,
Anne Franks Lebensgeschichte,
3.11. bis 1.12.2018,

im Rahmen der Harburger Gedenktage 2018.

———-

SOCIAL MEDIA anonym durch Einsatz des c't-Projektes Shariff

Harburger Kultur | Artikel-Tipps