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HEINZ STRUNK – In Afrika

Heinz Strunk liest ab 21 Uhr aus seinem aktuellen Buch “In Afrika“. Vor und nach der Lesung stellt sich der Autor den Fragen des Publikums. Seit Jahren reist Heinz Strunk zu Weihnachten mit einem Freund in die Fremde. Wohin, ist eigentlich egal, Haupt­sache Meerblick, gepflegte Anlage und in der Nähe ein Spielcasino.

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Die beiden bevorzugen nämlich Reisen, bei ­denen die Erholung nicht durch tolle Erlebnisse, neue ­Anregungen oder inter­es­sante Urlaubsbekanntschaften erfolgt, sondern durch Nicht-­Erkrankung, körperliche Ruhe und keine Gewichts­zunahme. Anders gesagt: Den größten Erholungswert haben Reisen, auf denen nichts passiert.

Sonne, Palmen, Black Jack, Bürgerkrieg

Diesmal soll es nach Mom­basa gehen. Die erste Woche verläuft wie geplant. Doch am zwei­ten Weihnachts­feiertag sind in Kenia Wahlen angesetzt, und plötzlich ­hallen Gewehrschüsse durch die Nacht. Allen Warnungen zum Trotz sind die beiden nicht davon ­ab­zuhalten, das nächste Taxi nach Mombasa City zu ­nehmen…

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Litanei der Langeweile

Dirk Benninghoff für STERN | Artikel lesen

Der Abstieg geht weiter: An den Erfolg seines Debüts “Fleisch ist mein Gemüse” konnte Heinz Strunk nie wieder anknüpfen. Was bei “Fleisch ist mein Gemüse” noch so vortrefflich funktionierte, autobiografisch angehauchte Loser-Stories, haut jetzt vorne und hinten nicht hin. Strunks Trip nach Afrika ist aus humoresker Sicht eine reichlich lauwarme Suppe. In Sachen Storytelling ist der vierte Roman des Hamburgers geradezu armselig.

Stille Nacht, Feuchte Nacht

Thorsten Dörting für SPIEGEL online | Artikel lesen

Eine fiktive Nebenhandlung ödet an, Ausflüge in den Speisekartenübersetzungsfehlerhumor nerven und Episoden über defekte Ventilatoren langweilen. So ein Spießer ist Strunk nicht, denkt man, da kokettiert das literarische Ich jetzt ein bisschen viel, der bräsige Malle-Blick auf die Dinge ist unter seiner Würde, aber vielleicht auch nicht: Die Zeiten waren nicht immer rosig, Strunk nimmt mit, was er kriegen kann, jeden Gag, jedes Geld.

HÖRBUCH [ CD ] von Heinz Strunk | Preview Player

«Es ist die Melancholie vorweggenommener Erinnerung, die Heinz Strunk am Ende dieses zutiefst tröstlichen, wahrhaftigen Buchs als seine gefährlichste Waffe einsetzt.»
[ Frankfurter Allgemeine Zeitung ]

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Der Blick zurück

Heinz „Heinzer” Strunk (* 17. Mai 1962 in Hamburg-Harburg; eigentlich Mathias Halfpape, auch bekannt als Jürgen Dose) ist ein deutscher Entertainer, Autor und Politiker (Die PARTEI). Zusammen mit Jacques Palminger und Rocko Schamoni bildet er das humoristische Trio Studio Braun.

„Heinz Strunk”, Pseudonym und Alter ego von Mathias Halfpape, litt in seiner Jugend an ungewöhnlich starker Acne conglobata. Da er dem Alkohol und Glücksspiel laut eigener Aussage nicht abgeneigt war, drohte er in einem „Sumpf aus Saufen und Depression” zu versinken. Von Haus aus Musiker mit „klassischer” Ausbildung (Saxophon, Querflöte), produzierte er nach dem Abitur (1983) im heimischen Studio einige Aufnahmen, aus denen jedoch nichts wurde. Noch unter seinem Taufnamen Mathias Halfpape („halb Mensch, halb Pape”) gehörte er Michy Reinckes Band an, die mit Liedern wie Valerie Valerie und einer A-cappella-Version von Taxi nach Paris Erfolge feierte. Später trat er der Tanzband Tiffanys bei, mit der er zwölf Jahre durch den norddeutschen Raum tourte. Da es mit dem Produzieren nicht klappte, brachte er 1993 in Eigenregie das Gag-Album Spaß mit Heinz heraus, das durch Zufall an Bela B., den Schlagzeuger der Band Die Ärzte, gelangte. Durch ihn wurde das Album an Rocko Schamoni weitergeleitet, mit dem Halfpape später, gemeinsam mit Jacques Palminger, das Studio Braun gründen sollte. Auf dem im selben Jahr erschienenen Album Die Bestie in Menschengestalt von den Ärzten ist am Anfang des Liedes Gehirn-Stürm folgender Satz zu hören: „Ja Hallöchen, hier spricht Heinz Strunk und die Geräusche hinter mir, das sind Die Ärzte. Ich drück’ beide Stunken ganz fest zusammen und sag: eins, zwo, drei – Bühne frei.”

Von 2003 bis 2004 moderierte er die VIVA-Sendung Fleischmann TV sowie die Jürgen-Dose-Show auf Radio Fritz. Nach einigen im Eigenvertrieb erschienenen CDs veröffentlichte er 2003 sein erstes „offizielles” Album mit dem Titel Einz, dem im Juni 2005 das zweite Album mit dem Titel Trittschall im Kriechkeller folgte.

HÖRBUCH [ CD ] von Heinz Strunk | Preview Player

2004 erschien sein stark autobiographisch gefärbtes Buch Fleisch ist mein Gemüse, in dem er über seine Erlebnisse mit Tiffanys reflektiert und das Schicksal eines ambitionierten Musikers in einer drittklassigen Tanzkapelle mit skurrilen Milieu-Beschreibungen der norddeutschen Provinz schildert.

Auf seiner Promotion-Tour für sein Buch “Fleisch ist mein Gemüse” kam Heinz “Heinzer” Strunk auch im 3nach9-Studio von radiobremen vorbei. Amelie Fried interviewt ihn und erliegt seinem Charme. Heinz spielt Saxofon und liest aus seinem Buch, alle freuen sich. Endet abrupt. Weiß nicht, warum.

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Das Buch wurde ein großer Erfolg. Gelobt wurden – beispielsweise von der F.A.Z. – Beobachtungsgabe und Sprachwitz des Autors und seine bisweilen nachdenklich-traurigen Zwischentöne. Kritisiert wird von ehemaligen musikalischen Begleitern jedoch unter anderem, dass Halfpape mit seinem musikalischen Können sich durchaus gegen die „Tanzmucke” und für „seine” Musik hätte entscheiden können, statt über das Dorfpublikum herzuziehen, von dessen Eintrittsgeldern er schließlich gelebt habe.

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TUHH im Audimax I, Schwarzenbergstr. 95

21073 Hamburg, Deutschland

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Andere am Kulturtag beteiligte Veranstaltungsorte / News:

Harburger Kulturtag

Der 8. Harburger Kulturtag findet am Sonnabend, dem 29. Oktober 2011 von 10.00 bis 20.00 Uhr statt. Der Kulturtag-Pin, der an diesem Tag zum Besuch aller Veranstaltungen berechtigt, ist für 2,5o Euro in den Ausstellungen, bei allen Haspa-Filialen im Hamburger Süden und an der HAN-Konzertkasse im Phoenix-Center erhältlich. Übrigens: Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss, Siegfried Bonhagen und Ernst Brennecke bieten am Sonntag, dem 30. Oktober um 11 Uhr wieder eine Führung über den Kunstpfad Harburg an. Wer den Kulturtagsbutton noch hat, muss keinen Eintritt zahlen.